T&G Global – niedrigerer Gewinn im Einklang mit der Prognose

T&G Global steigerte den Gesamtjahresumsatz um 11,2 Prozent. Bei einer Reihe von Wetter- und Tarifherausforderungen sank der Nettogewinn um 63 Prozent.

T&G gab an, dass der Umsatz im Jahr zum 31. Dezember bei 1,2 Milliarden US-Dollar lag. Der Jahresüberschuss sank jedoch von 22,6 Millionen US-Dollar im Vorjahr auf 8,3 Millionen US-Dollar.

„Die operativen und ökologischen Herausforderungen in den wichtigsten Geschäftsbereichen und Märkten beeinflussten das Finanzergebnis von T&G für 2018, darunter eine schlechte Saison in Neuseeland für Äpfel und die Auswirkungen chinesischer Zölle“, hieß es.

In der internationalen Produktsparte gab es nachteilige Witterungseinflüsse auf die Kirschsaison in Australien und die Qualität der Weinlese in Peru, obwohl der Betriebsgewinn aufgrund günstiger Traditionsbedingungen in seinen Märkten, insbesondere auf den Pazifikinseln, auf 3,1 Millionen US-Dollar stieg.

In Neuseeland trugen schlechte Wachstumsbedingungen für Tomaten zu Beginn des Jahres 2018 und ein Überangebot auf dem Inlandsmarkt Ende 2018 zu einem Rückgang des Betriebsgewinns um 8,2 Millionen US-Dollar von 2017 auf 2018 bei.

T&G hat sich auf das Wachstum seiner Kerngeschäfte konzentriert, was dazu führte, dass es im letzten Zeitraum mehrere Nicht-Kerngeschäfte und Investitionen veräußerte. Dazu gehörten der Verkauf von ENZAFoods an Cedenco Foods New Zealand und der Verkauf seiner Kiwis mit Obstanbau in Kerikeri, Nachernteeinrichtungen und Geschäftsvermögen an Seeka.

Die Bilanzsumme verringerte sich um 50,5 Millionen US-Dollar, hauptsächlich durch den Verkauf von Kiwifruchtanlagen und Obstplantagen, den Verkauf von Vermögenswerten im Zusammenhang mit verarbeiteten Lebensmitteln und den Verkauf von Immobilien in Christchurch.

Die Aktien, an denen die deutsche BayWa 74 Prozent hält, lagen unverändert bei 2,81 US-Dollar und sind in diesem Jahr bisher um 2,1 Prozent gefallen.

Mit Blick auf die Zukunft sagte T&G, dass das globale Handelsumfeld für die Zukunft kurzfristig weiterhin unsicher sei, insbesondere im Hinblick auf den Brexit und den US-chinesischen Handelsstreit. Es bleibt jedoch zuversichtlich, dass die Änderungen, die es vornimmt, in den kommenden Jahren eine starke Wirkung zeigen werden.