Die ELVIS Teilladungssystem GmbH verdoppelt die Kapazitäten ihres Hubs in Knüllwald von derzeit 10.000 auf 20.000 Quadratmeter. (Foto: Rolf Walter)
  • Bestehende Anlage erreicht Auslastungsgrenze
  • Zahl der Arbeitsplätze wird auf 60 bis 70 aufgestockt
  • Entwicklung einer neuen Software für volldigitale Prozesse

„Das Teilladungssystem hat sich nicht nur hervorragend entwickelt, wir sehen hier nach wie vor erhebliches Potential. Daher haben wir uns entschlossen, weiter in diesen Bereich zu investieren“, sagt Regina Kiesler, Director Operations der ELVIS Teilladungssystem GmbH. Durchschnittlich zwölf Prozent ist das Netzwerk seit seiner Gründung 2011 jährlich gewachsen. Heute werden im ELVIS-Zentralhub jede Nacht über 140 Lkw, beziehungsweise 1.500 Tonnen Teilladungen abgefertigt. Über 100 nationale und 20 internationale Partnerdepots sind an das Part Load Network angeschlossen.

Das Konzept des Teilladungssystems ist denkbar einfach: Depot- und Hub-Verkehre werden unter einer einheitlichen IT- und Organisationsstruktur kombiniert. Das Prinzip der seitlichen Be- und Entladung spart zudem Zeit und sorgt für die hohe Qualität der Leistungen im ELVIS-Teilladungsnetz. „Aktuell liegt die Schadensquote in unserem Hub bei sehr überschaubaren 0,4 Prozent. Das wissen die Verlader natürlich zu schätzen und ist sicher auch ein Grund für das starke Umsatzwachstum“, sagt Kiesler.

Neben der 10.000 Quadratmeter großen Logistikhalle umfasst das Bauvorhaben ein Verwaltungsgebäude nebst dazugehöriger Besprechungs- und Seminarräume sowie zusätzlicher Lkw-Stellplätze, über die die Verkehrssituation rund um das Hub entschärft werden soll. Darüber hinaus wird die Zahl der Arbeitsplätze von derzeit 40 auf voraussichtlich 60 bis 70 aufgestockt. Die Inbetriebnahme des Erweiterungsbaus ist für Mitte kommenden Jahres geplant.

Bis dahin sollen im Weiteren auch die verwaltungstechnischen Abläufe optimiert werden. Zu diesem Zweck entwickelt ELVIS zusammen mit dem Softwarehersteller Eikona derzeit ein neues, eigenes IT-System. „Wir wollen auch hier fit für die Zukunft sein und mit vollständig digitalen Prozessen arbeiten“, kündigt Kiesler an.

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