Bild: Hans Braxmeier

Zitronen und Soft-Zitrusfrüchte wie Mandarinen sind in Übersee sehr beliebt, sagt Justin Chadwick, CEO der Citrus Growers Association. Die südafrikanische Zitrusindustrie floriert und dürfte ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Südafrika ist der zweitgrößte Exporteur von Zitrusfrüchten weltweit.

Laut Justin Chadwick, CEO der Citrus Growers Association, exportiert die Branche jedes Jahr zwei Millionen Tonnen Zitrusfrüchte. Die Hauptexportgüter des Landes sind Mandarinen und Zitronen, und es werden nur die hochwertigsten Früchte verschifft. Die Märkte in Übersee haben, insbesondere in Europa, strenge Kriterien für die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln. Aus diesem Grund wird die bestaussehende Zitrusfrucht für internationale Verbraucher exportiert, während Südafrika die zweitbeste erhält. Der Sektor ist in den letzten 10 Jahren um 7% bis 9% pro Jahr gewachsen.

Justin Chadwick, CEO der Citrus Growers Association: „Wir exportieren 70% unserer Früchte und die kosmetischen Anforderungen in den überseeischen Märkten sind sehr streng, so dass die besser aussehenden Früchte nach Übersee gelangen. Frischprodukte-Exporteure hatten Probleme mit der Infrastruktur sowie mit der Verlangsamung der Beschäftigten, was sich auf die Verteilung in südafrikanischen Häfen auswirkte. Trotz alledem sieht die Zukunft für die Exporte der lokalen Zitrusindustrie süß aus.“

Export

Da der Vorhang für die Saison der weichen Zitrusfrüchte 2019 gefallen ist, war dies ein Rekord in Bezug auf das für den Export verpackte Volumen, das die 16,2 Millionen Kartons des Jahres 2018 überstieg.

Die anfängliche Schätzung bezifferte sich auf 18,3 Millionen Kartons, wobei die endgültige Zahl 18,2 Millionen betrug.

Die größte Region ist Boland mit 4,3 Millionen Kartons, gefolgt von Westkap mit 3,4 Millionen und Patensie (trotz Wassermangel) mit 2,6 Millionen. Sunday River Valley packte 2,5 Millionen Kartons, während Burgersfort und Ohrigstad 1,7 Millionen Kartons packten.

Großbritannien blieb das Hauptziel für weiche Zitrusfrüchte aus dem südlichen Afrika – mit einem Rückgang von 61.900 Tonnen im Jahr 2018 auf 61.200 Tonnen.

Die Niederlande belegten mit einem Anstieg von 48.000 Tonnen auf 55.300 Tonnen den zweiten Platz. Russland verzeichnet einen leichten Rückgang von 26.400 Tonnen auf 24.400 Tonnen.

Die vierte Position geht an die USA – und zwar von 12.800 Tonnen auf 16.600 Tonnen, ebenso wie an Bangladesch (10.600 Tonnen gegenüber 14.300 Tonnen).