Großmarkthalle München (Bayern) Foto: Michael Reichel

„Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ und Verband des bayerischen Fruchtimport und -Großhandels e. V. kooperieren

München, 12. September 2017 | Bei einem gemeinsamen Treffen zwischen der Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“, dem Verband des bayerischen Fruchtimport und -Großhandels e.V., der Erzeugergemeinschaft der Gärtner sowie Sprechern der Firmen Hausladen und Feldbrach haben sich die Beteiligten auf eine einheitliche und gemeinsame Positionierung zum weiteren Vorgehen für den Neubau der Großmarkthalle in Sendling verständigt.

„Dieser Zusammenschluss zeigt, wie wichtig den Händlern eine Zukunft hier in Sendling ist“, erklären Hans Buchhierl von der Standortinitiative „“ und Günther Warchola, Präsident des Verbands des bayerischen Fruchtimport und -Großhandels e. V. .

Durch die Zusammenarbeit aller Vertreter am Großmarktareal stellt sich die Standortinitiative als wichtiger Ansprechpartner für Politik und Verwaltung und als Sprachrohr für die Erhaltung des Großmarktes in Sendling dar.

„Der Stadtrat hat sich für einen Neubau der Halle in Sendling durch einen Privatinvestor entschieden. Trotz aller bisher ungeklärten Fragen zur Planung, Ausführung und Finanzierbarkeit – oder aber gerade deswegen – will die Standortinitiative für Gespräche mit Politik und Verantwortlichen zur Verfügung stehen. Unser Ziel bleibt der Neubau am Standort. Daher freut es uns umso mehr, dass alle Beteiligten des Großmarktgeländes gemeinsam mit der Initiative an einem Strang ziehen wollen“, sagt Buchhierl.

„Die Händler benötigen Planungssicherheit und eine adäquate Halle, die den Anforderungen gerecht wird. Welche Anforderungen das sind, wissen wir Händler am besten“, erläutert Günther Warchola.

Bereits Mitte April hatten sich Händler am Großmarkt zu der Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ zusammengeschlossen, um sich für einen baldigen Neubau am traditionellen Standort einzusetzen.

„Die von uns vertretenen Gärtner möchten auch zukünftig die Standortinitiative unterstützen. Denn wir müssen der Politik deutlich machen, dass der Großmarkt im europäischen Kontext ein einmaliges Wirtschafts- und Kulturgut ist, das nicht aufgrund von Unwissenheit und Machtspielen auf politischer Ebene zerstört werden darf“, sagt Christian Waibl, erster Vorstand von der Erzeugergemeinschaft der Gärtner.

Pressekontakt
Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“
Ansprechpartnerin: Christa Heidingsfelder
Schäftlarnstraße 10
81371 München

Telefon: +49 89 74118056
E-Mail: info (at) grossmarkt-sendling.de
Website: www.grossmarkt-sendling.de

Über die Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“
Händler, Erzeuger und Betreiber des Großmarktes in München haben sich zur Standortinitiative „Großmarkt in Sendling. Jetzt.“ zusammengeschlossen, um sich für den baldigen Neubau einer Großmarkthalle am traditionsreichen Standort in der Schäftlarnstraße auszusprechen. Die Standortinitiative möchte durch Aufklärungs-kampagnen auf die Bedeutung des Großmarktes für den Stadtteil Sendling und München hinweisen. Dabei ist der Großmarkt in Sendling nicht nur regionale Vermarktungsplattform, sondern auch Integrationsmotor, Wirtschaftsfaktor und Kulturgut mit mehr als 300 Firmen und über 2.500 Arbeitsplätzen aus mehr als elf Nationen. Der Großmarkt in Sendling ist seit über einhundert Jahren Umschlagplatz zwischen Erzeugern aus südeuropäischen und anderen Ländern sowie Einzelhändlern, Hotels oder Gastronomen und ermöglicht dadurch die Vielfalt an Obst, Gemüse und Blumen.