Die bayerische Spargelsaion wird dieses Jahr offiziell am 5. April 2017 im unterfränkischen Kolitzheim eröffnet. Bild:© BBV

Frühlingstemperaturen leiten frühe Spargelsaison ein

Eröffnung der bayerischen Spargelsaison am 5. April im unterfränkischen Kolitzheim

Im unterfränkischen Kolitzheim wird heuer am 5. April 2017 die bayerische Spargelsaison eröffnet. Der offizielle Anstich durch den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner erfolgt um 10.00 Uhr auf dem Spargelhof von Peter Seufert in Lindach, einem Ortsteil von Kolitzheim.

Mit den warmen Temperaturen konnten Ende März bereits bayernweit die ersten Stangen geerntet werden. Die Spargelsaison läuft heuer daher recht früh an. Die offizielle Eröffnung kommt daher gerade zur richtigen Zeit, um die breite Öffentlichkeit auf das Frühjahrsgemüse hinzuweisen. Spargelliebhaber und Feinschmecker warten schon seit Wochen auf die ersten Stangen.

Mit gut 3.000 Hektar Anbaufläche und einer Erntemenge von circa 20.000 Tonnen hat sich der Spargelanbau in Bayern vom Nischendasein heraus zu einem bedeutenden saisonalen Jahreshöhepunkt entwickelt. Miriam Adel, die Vorsitzende des Spargel-Erzeugerverbandes Franken, sieht die Spargelbauern für die Saison gut gerüstet. Nach der Ernte im Vorjahr konnten die Spargelpflanzen den Sommer über reichlich Nährstoffe für die neuen Triebe einlagern. Auch der kalte Winter hat den Pflanzen tief in der Erde nicht geschadet. Nun sorgen Ende März die warmen Temperaturen für einen frühen Saisonstart. Wenn der Frühling mit gleichmäßigen, milden Temperaturen weiter anhält und es auch gelegentlich regnet, rechnet die Vorsitzende der fränkischen Spargelbauern mit einem sehr guten Spargeljahrgang. Bis zum 24. Juni, dem traditionellen Ende der heimischen Spargelsaison, steht für die Spargelbauern noch reichlich Arbeit an.

Der Spargelhof von Peter Seufert ist ein landwirtschaftlicher Betrieb mit dem Schwerpunkt Spargel. Die leichten Sandböden in der Region sind ideal für den Spargelanbau. So bewirtschaftet Peter Seufert von den 53 Hektar landwirtschaftlicher Fläche 20 Hektar mit Bleichspargel und 3 Hektar mit Grünspargel. 4 Hektar sind Junganlagen, die noch nicht beerntet werden können. Den Spargel verkauft Peter Seufert direkt an die Verbraucher ab Hof und über Verkaufsstände. Auch Gastronomie-Betriebe im Raum Schweinfurt, Würzburg und Bamberg werden mit Lindacher Spargel beliefert. Als besonderen Service können sich die Kunden den frischen Spargel auch direkt am Hof schälen lassen.

Quelle:

Bayerischer Bauernverband
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