Quelle: Pixabay

Bio-Preise 2019: Warenkorb Milch und Früchte günstiger, Warenkorb Fleisch, Eier, Gemüse und Kartoffeln teurer

Bern, 20. März 2020: Im Jahr 2019 sind die Ausgaben für die Bio-Warenkörbe Milch und Milchprodukte und Früchte im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Jene für die Bio-Warenkörbe Eier, Fleisch und Fleischprodukte, Gemüse sowie Kartoffeln sind dagegen gestiegen. Längerfristig – im Vergleich zum Jahr 2014 – sind die Ausgaben für die verschiedenen Warenkörbe in Bio-Qualität tendenziell gestiegen, mit Ausnahme der Eier.

Der Fachbereich Marktanalysen des BLW vergleicht monatlich die Ausgaben für einen definierten Warenkorb in biologischer und in konventioneller Qualität. Er enthält ausgewählte und vorwiegend frische Produkte der wichtigsten Produktgruppen im Lebensmittelbereich. Nachstehend finden Sie einen Auszug des Marktberichts.

Bio-Gemüse, Bio-Früchte und Bio-Kartoffeln wurden teurer

Wie schon im Vorjahr, stiegen die Ausgaben für den Bio-Warenkorb Gemüse 2019 am stärksten. Er kostete 4 % mehr als 2018. Am grössten waren die Preissteigerungen von Eisbergsalat (+16%), Zwiebeln (+12%), Blumenkohl (+11%), Nüsslisalat (+7%), Knollensellerie (+6%), Karotten (+5%) und Salatgurken (+5%). Günstiger wurden nur Auberginen (-10%), grüner Lauch (-4%) und Zucchetti (3%). Seit 2014 wurde der Bio-Warenkorb Gemüse insgesamt 10 % teurer.

Auch der Warenkorb Bio-Früchte wurde im Vergleich zum Jahr 2014 um 4 % teurer. Allerdings sank der Preis in den letzten zwei Jahren jeweils leicht. Dies ist in diesem Jahr vor allem den im Warenkorb stark gewichteten Gala-Äpfeln (-3%) und Bananen (-1%) zuzuschreiben.

Bio-Kiwis sind gefragt
Im Winter ist Kiwi-Saison. Die Verkaufsmengen von Bio-Kiwis im Detailhandel sind von Dezember auf Januar saisontypisch angestiegen und lagen bei 130 t. Dies ist verglichen mit den drei Vorjahren der höchste Januarwert.

Lauch: Grössere Mengen zu tieferen Preisen
Im Schweizer Detailhandel wurden im Januar 106 t Lauch in Bio-Qualität verkauft. Damit wurde 29 % mehr Bio-Lauch verkauft als im Januar des Vorjahres. Der durchschnittliche Preis der Bio-Ware lag 8 % tiefer als damals.

Der gesamte Marktbericht für das 1. Quartal 2020 steht Ihnen hier zum Download bereit.