Quelle: WUR

Saudi-Arabien ist heiß und trocken. Schwierige Bedingungen für den Anbau von Obst oder Gemüse, aber nicht unmöglich. Landwirten und Landwirten im Land würde daher mit Wissen über Bewässerung, Düngung und Pflanzenschutz sehr geholfen. Aus diesem Grund trägt die Business Unit Greenhouse Horticulture der Wageningen University & Research zur Einrichtung von Demonstrationsflächen im gesamten Königreich bei.

Saudi-Arabien ist am bekanntesten für den Anbau von Dattelpalmen. Aber viel mehr Pflanzen werden angebaut – Gemüse, Getreide, Futter und Obst – in Plastikgewächshäusern und auf offenem Feld. Die Produktivität dieser Kulturen ist jedoch gering. Dies liegt vor allem an den fehlenden neuesten Erkenntnissen zu Bewässerung, Düngung und Pflanzenschutz. Die Knappheit und der Salzgehalt des Bewässerungswassers helfen auch nicht. Außerdem ist es in Saudi-Arabien heiß: Die durchschnittliche Sommertemperatur beträgt 45 ° C, was für die Kulturpflanzen einen Stress darstellt.

Verwenden von Demonstrationsflächen

WUR Greenhouse Horticulture entwickelt zusammen mit der King Faisal University ein Trainingsprogramm für Landwirte und Züchter in Saudi-Arabien. Eine zentrale Rolle spielen dabei Demonstrationsflächen. Es zeigt unter anderem, wie Integriertes Schädlingsmanagement funktioniert. Landwirte und Züchter sehen daher, wie ein ausgewogener Einsatz chemischer Wirkstoffe, natürlicher Feinde und Fallen zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten beiträgt. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Bewässerung und Düngung gelegt. Auf diese Weise sehen Landwirte und Landwirte, wie sie ihre Qualität und ihren Ertrag pro Einheit Bewässerungswasser verbessern können.

Es wird rund 100 Demonstrationsflächen geben. Die Landwirte und Züchter werden von der King Faisal University mit Unterstützung von WUR Greenhouse Horticulture und in Zusammenarbeit mit dem saudi-arabischen Ministerium für Umwelt, Wasser und Landwirtschaft angesprochen, das auch das Projekt finanziert.

Quelle: WUR