Österreichs Kartoffelpreise im August unverändert auf hohem Niveau

    Agrarpreise Österreich – Preisentwicklung ausgesuchter Produkte

    Auszug der Meldung vom 09.10.2018 August 2018

    Erzeugermilchpreis stabil – Milchmenge leicht rückläufig

    Der Erzeugermilchpreis für August von 35,12 ct/kg (Durchschnitt aller Qualitäten und Inhaltsstoffe) konnte in etwa das Niveau vom Vormonat halten und ist um 1,2 % höher als jener für August 2017. Die AMA geht von einer leichten Preiserhöhung im September aus und schätzt den Erzeugermilchpreis (Durchschnitt aller Qualitäten und Inhaltsstoffe) für September auf 36,10 ct/kg. Der durchschnittliche EU- Erzeugermilchpreis weist ebenfalls eine steigende Tendenz auf. Die Kommission schätzt den Milchpreis für August auf 33,50 ct/kg.

    Hitzeperiode sorgt für geringe Nachfrage

    Die hochsommerlichen Temperaturen und die Ferienzeit dämpften die Eierpreise im August in allen Kategorien. Die Nachfrage konnte in allen Haltungsformen gedeckt werden. Gegenüber August 2017 konnte bei den Packstellenabgabepreisen in allen Kategorien ein Plus verzeichnet werden. Mit Herbstbeginn wird eine steigende Verbrauchernachfrage nach Frischeiern erwartet. Der Packstellenabgabepreis für Eier aus Bodenhaltung der Klasse M sank im August gegenüber dem Vormonat um 11 Cent auf 11,38 Euro je 100 Stück. Im Vergleich zu August 2017 ergab das einen Preisanstieg von 17,44 %.

    Kartoffelpreise im August unverändert auf hohem Niveau

    Anfang August hatte die Hitzewelle das Bundesgebiet weitgehend im Griff. Die Frühsorten waren, bis auf wenige Restbestände, so gut wie verkauft. Trockenheitsbedingte Qualitätsprobleme und Rodeunterbrechungen begrenzten die Abladungen der Anschlusssorten. Vor allem Hektarerträge aus dem Weinviertel waren mit teilweise weniger als 20 Tonnen unterdurchschnittlich. Die saisonal bedingt, verhaltene Nachfrage konnte dennoch problemlos befriedigt werden. In Niederösterreich wurde für Rohware, mittelfallend weiterhin 18 EUR/dt, für Übergrößen 15-18 EUR/dt bezahlt. In der Steiermark schrieben Vermarkter für einwandfreie Ware bis zu 20 EUR/dt und gegen Westen zu bis zu 25 EUR/dt an. Unterdurchschnittlich sind auch die Ernten der europäischen Mitbewerber sodass freie, schalenfeste Chargen problemlos im Export untergebracht werden konnten. Die Preise verfestigten sich äquivalent zum Vorjahr und hielten den gesamten August das hohe Niveau.

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