Weihnachtszeit gleich Apfelzeit - Pixabay

Wie der aktuelle Marktbericht der AgrarMarkt Austria für den Bereich Obst und Gemüse zeigt, hieß es auch im Nachbarland Österreich, Weihnachtszeit ist Apfelzeit. Nicht zuletzt wegen der großen Sortenvielfalt und der durchwegs erstklassigen Qualität fanden heimische Erzeugnisse beim Endverbraucher regen Zuspruch.

Ob im Nikolosackerl, veredelt zum Bratapfel oder als Christbaumbehang wurden in vielen Haushalten Äpfel ihrer weihnachtlichen Bestimmung zugeführt. Doch selbst der allerorts progressive Abverkauf zu den Festtagen hin war zu schwach um nachhaltig Entlastung am Markt herbeizuführen.

Der gewichtete Großhandelspreis für Äpfel ab Rampe, ohne USt., Klasse I unabhängig von Größensortierung und Verpackung, inkl. Großkisten konventionelle Produktion notierte im Dezember mit 0,64 EUR/kg rund 25 % unter dem korrespondierendem Vorjahreswert. Dennoch, immerhin startete dieser mit +5 % gegenüber November leicht gestärkt ins neue Jahr.

Der Warendruck bleibt national als auch aus dem benachbarten Ausland unvermindert hoch. Europaweit ist der Markt nach wie vor äußerst angespannt. Die eingelagerten Mengen an Tafeläpfeln fallen mit 122.550 t, Stand 01. November, wieder der Erwartungen unter dem langjährigen Durchschnitt, so man die letzten zwei Jahre ausschließt. Eklatante Mengen dürften 2018 statt in die Frische in die Verarbeitung geflossen sein.

Bundesweit hatte sich der von der Agrarmarkt Austria erhobene Lagerbestand an Tafeläpfeln KL I im Dezember um 8.480 t auf cirka 114.080 t reduziert und folgt man den Zahlen so konnte der Abverkauf gegenüber dem korrespondierenden Zeitraum heuer um 1.000 t gesteigert werden.

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