Foto: Asociația Moldova Fruct

Ein niederländischer Experte wird den moldauischen Obstproduzenten helfen, auf dem EU-Markt zu verkaufen

Zwischen dem 25. und 30. September wurden 10 Obstbau- und Exportunternehmen, alle Mitglieder von Moldova Fruit, von dem niederländischen Experten Piet Schotel besucht, der das Exportpotenzial für den EU-Markt bewertete. Die Unternehmen mit dem höchsten Potenzial werden darauf hin an einem Mentoring-Programm teilnehmen, das ihnen den Zugang zum EU-Markt erleichtern soll.

„Wir hoffen, dass Moldawien endlich die Möglichkeit hat, effektiver von den Möglichkeiten zu profitieren, die die Assoziation Acodrul mit der Europäischen Union bietet, und die Exportquoten für die Republik Moldau zu decken“, sagt Adrian Cojocaru, Marketingspezialist im Moldawischen Obstverband.

Der niederländische Experte wird die Aktivitäten der Unternehmen analysieren, Schwachstellen und Chancen identifizieren. Auf der Grundlage der Export-Audit-Berichte wird für jedes Unternehmen ein Aktionsplan entwickelt, um vorhandene Chancen zu nutzen und Einschränkungen zu beseitigen. Die Aktivitäten können vielfältig sein: GlobalGAP Implementierung und Zertifizierung, zusätzliche Investitionen, um ein besseres Produkt zu erhalten, Kundenidentifikation in der EU, Geschäftsmissionen, Teilnahme an internationalen Messen wie: Fruit Logistica, Anuga, etc. und abhängig von den individuellen Bedürfnissen jedes Teilnehmers/Unternehmen im Programm.

Später werden die niederländischen Experten mit Unterstützung von Moldova Fruit-Spezialisten die notwendige Unterstützung für die Umsetzung der Aktionspläne für einen Zeitraum von bis zu 18 Monaten bereitstellen.

Die Maßnahme ist Teil des von Moldau Fruit durchgeführten und von IFC und CBI finanzierten Projekts „Unterstützung exportorientierter Kapazitäten in der EU“ mit dem Ziel, den Export von frischem und verarbeitetem Obst und Honig auf den EU-Markt zu erleichtern.

Laut dem Wirtschaftsministerium für die aktuelle Saison, hat die Republik Moldau die im Rahmen des Freihandelsabkommens auf dem EU-Markt angebotenen Ausfuhrquoten nicht erreicht. Bisher wurden 4 Tausend Tonnen Pflaumen exportiert, Quote von 10 Tausend Tonnen, 1750 Tonnen Äpfel,  mit einer Quote von 40 Tausend Tonnen und 5782 Tonnen Trauben aus der Quote von 10 Tausend Tonnen.