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Im Auszug der Marktbeobachtung von Obst und Gemüse, bereitgestellt von der deutschen Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), erhalten Sie einen kurzen Überblick für die KW 09 mit Zeitraum 24.02 – 28.02.2020. Eine voll umfängliche Marktinformation hinsichtlich der Preise und deren Entwicklung erhalten Sie unter dem nachfolgenden Link.

Äpfel
Noch immer dominierten einheimische Offerten das Geschehen. Die Kondition verschlechterte sich punktuell, sodass die Vertreiber gezwungen waren, ihre Aufrufe zu reduzieren.

Birnen
Italienische Anlieferungen prägten die Vermarktung: Der Bedarf konnte ohne Probleme befriedigt werden und die Notierungen veränderten sich deswegen nicht wesentlich.

Tafeltrauben
Südafrika dominierte mit Crimson Seedless und Thompson Seedless. Die Präsenz von indischen Thompson Seedless nahm lediglich in Hamburg augenscheinlich kräftig zu. Zufuhren aus Brasilien, Namibia und Peru komplettierten generell das Sortiment.

Orangen
Spanische Navelina verloren kontinuierlich an Bedeutung, demgegenüber wuchs die Relevanz von Navelate und Lane Late sukzessive an. Summa summarum veränderten sich die Notierungen nicht wesentlich.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Insgesamt verliefen die Geschäfte durchaus ansprechend, wegen den niedrigen Temperaturen hatten sich nämlich die Unterbringungsmöglichkeiten spürbar verbessert. Jedoch war verschiedentlich eine uneinheitliche Qualität zu verzeichnen, was wiederum in einer weit geöffneten Preisspanne mündete.

Zitronen
Spanische Primofiori dominierten augenscheinlich das Geschehen. Türkische Chargen verabschiedeten sich punktuell aus der Vermarktung. Bei einem ruhigen Umschlag blieben die Bewertungen häufig konstant.

Bananen
Für gewöhnlich war die Versorgung relativ gut auf die unaufgeregte Bedarfslage abgestimmt. Die Bewertungen hielten sich oftmals auf ihrem bisherigen Niveau.

Blumenkohl
Italienische Anlieferungen herrschten vor, französische spielten eine kleine Rolle. Das Interesse war nicht besonders kräftig und konnte mühelos gestillt werden. Die spanischen Artikel wurden lokal ausgelistet, da sie im Wochenverlauf immer seltener auf Beachtung stießen.

Salat
Eissalat stammte ausschließlich aus Spanien. Die Notierungen zeigten einen nach unten gerichteten Trend. Verschiedentlich wendete sich zum Wochenende das Blatt und es konnten leichte Verteuerungen etabliert werden.

Gurken
Die spanischen Anlieferungen schränkten sich zwar ein, sie bildeten aber weiterhin das Fundament des Angebotes. Von der Bedeutung her folgten niederländische, griechische und belgische Abladungen.

Tomaten
Wie zu diesem Saisonstand gewohnt, präsentierte sich das Sortiment breit gefächert. Man beobachtete ein uneinheitliches Geschehen, denn die Notierungen zogen mal an oder sanken mal ab.

Gemüsepaprika
Spanische Zuflüsse prägten die Szenerie, türkische und marokkanische spielten eine kleine Rolle. Die Geschäfte gestalteten sich unaufgeregt. Die Notierungen entwickelten sich insgesamt unterschiedlich.

Speisekartoffeln

Beiträge von deutschen Großmärkten

Frankfurt
Spanien startete die Saison von Nisperos, japanischen Wollmispeln zu 5,- € je kg. Ananas vergünstigten sich deutlich. Melonen wurden teurer. Neben Nektarinen tauchten ab Freitag auch chilenische Pfirsiche auf. Für deutschen Rhabarber der Klasse II aus Glashausanbau sollte man nur 3,- € je kg bezahlen. Für niederländische Artikel wurden 17,- bis 22,- € je 6-kg-Karton verlangt. Trotz eines schwachen Interesses hielten die Verkäufer niederländischen Bleichspargel zu 12,- € je kg bereit. Spanische grüne Stangen wurden zu 4,35 € je 500-g-Bund angeboten. Die Preise für italienisches Gemüse blieben sehr fest, so kostete Radieschen zwischen 9,- und 10,- € je Kiste mit 15 Bund. Krause Petersilie bewertete man mit 19,- € je 5 kg und Kohlrabi mit 0,60 € je Stück. Dafür bröckelten die Notierungen von Dill ab. Aus inländischen Treibhäusern trafen ab Mittwoch Bärlauch sowie glatte und krause Petersilie ein.

Hamburg
Die Preise für Pflaumen und Aprikosen aus Südafrika veränderten sich infolge einer Versorgung, die man an die Nachfrage angepasst hatte, nicht wesentlich. Erste italienische Erdbeeren kosteten 2,- € je 500-g-Schale, portugiesische 2,80 € und niederländische stolz 3,60 € je 500 g. Für Lauch aus Frankreich musste man 0,70 € je kg bezahlen. Bei einheimischem Spargel wird mit einer verspäteten regionalen Ernte gerechnet, da wegen Regens die norddeutschen Felder unter Wasser standen und durch die Winde mit Orkanstärke ergab sich kaum die Chance, die Erdhügel mit Folien abzudecken. Austernpilze aus Polen vergünstigten sich ein wenig.

München
Die Präsenz spanischer Erdbeeren nahm weiter zu, was bei einem witterungsbedingt ruhigeren Interesse zu Überhängen führte. Ebenfalls aus Spanien stammten die ersten Kulturheidelbeeren der neuen Saison, die sich qualitativ und preislich mit noch vorhandenen chilenischen Früchten messen konnten. Bei südamerikanischen Feigen pendelten sich die Notierungen aufgrund einer ausgedehnten Verfügbarkeit auf einem niedrigeren Niveau ein. Die Vermarktung von griechischem Spargel kam praktisch zum Erliegen: Nachdem der Nachholbedarf vom vorangegangenen Wochenendgeschäft gering war, fehlten wegen Ferien und Fasching ohnehin breitere Käuferschichten. Die Zulieferungen stagnierten fast. Neuerntiger spanischer Chinakohl komplettierte das inländische und polnische Sortiment. Die sehr knappen und damit teuren nordafrikanischen Buschbohnen und Stangenbohnen wurde von Importen aus dem Oman flankiert. Bei Spinat sowie bei den frischen Schnittkräutern Dill und Petersilie fiel die traditionell intensivere Beachtung nach Karneval mit kurzfristig erhöhten Bewertungen dieses Jahr aus.

Berlin
Bei Erdbeeren, meist aus Spanien, blieb die Absatzsituation schwierig. Die Nachfrage reichte für die Abladungen nicht aus. Die Güte ließ infolge der schleppenden Unterbringung oft nach, wobei vielfach auch der Reifestand von vorneherein nicht überzeugte. Preise von 0,60 bis 1,- € je 500-g-Schale waren an der Tagesordnung. Die organoleptischen Eigenschaften der griechischen Artikel zeigten sich bedeutend besser. Chilenische Kirschen mit 30 mm+ wurden zu 14,50 € je kg angeboten, was angesichts von Forderungen von 33,- € je kg für Chargen aus den USA günstig war. Aus Peru trafen inzwischen frische Feigen ein, die man zu 8,- € je 1-kg-Abpackung mit 20 Stück offerierte. Spargel generierte kaum Zuspruch. Die Stangen aus Griechenland kosteten 2,20 € je 500 g, die aus den Niederlanden 10,- € je kg. Italienische weiße Produkte mit 22 mm+ wurden zu 10,- € je kg und einheimische Partien in 12/16 mm zu 24,- € je kg umgeschlagen.