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Ein Schwanenlied für die Marketingkampagne für Litschis aus Madagaskar, so das Centre Technique Horticole de Tamatave (CTHT), in seinem neusten Marktbericht der Litschikampagne, im Zeitraum 28. Januar bis 1. Februar 2019.

Das Produkt wurde aus den Regalen der Supermärkte entfernt und oftmals bereits seit Anfang des Jahres. Die Konzentration des Litschi-Verbrauchs auf die Feierlichkeiten zum Jahresende wurde auch in diesem Jahr wider bestätigt. Die Schwierigkeit, die Waren zu verkaufen, scheint nicht an eine Frage des Verkaufspreises gebunden zu sein, sondern eher an ein Konsumproblem.

Der südafrikanische Litschi-Markt ist trotz einiger höherpreisiger Verkäufe, vermutlich anlässlich des chinesischen Neujahrs, kaum dynamischer. Dieser leichte Anstieg des Interesses ist stärker auf den Großhandelsmärkten und in europäischen Regionen mit hoher Bevölkerungskonzentration asiatischer Herkunft zu beobachten. Dieses Ereignis bleibt geografisch und zeitlich sehr pünktlich.

Nach Händlerinformationen aus Deutschland, besteht eine geringe Nachfrage für Litschis, und somit hat kaum bis keinen Verbrauch, de facto die derzeit vermarkteten Mengen bleiben gering.

Der Markt in Belgien gestaltete sich zunehmend immer schwieriger, da viele Betreiber die Vermarktung eingestellt haben. Leichte, pünktliche Zinsrallye mit steigenden Preisen anlässlich der chinesischen Neujahrsfeiertage. Diese partielle Revitalisierung kann schnell nachlassen.

Auch das Ende der französischen Kampagne gestaltet sich besonders schwierig. Die Mitte Januar erwartete Erholung des Konsums ist nicht eingetreten, somit ist der Litschi-Markt in Madagaskar nun vollends festgefahren, und sich die Warenbestände qualitativ verschlechtern.

Viele Lots mit beobachteten Schimmelsporen-Entwicklungen sollten vom Markt genommen oder aussortiert werden. Aus Erfahrung ist bekannt, dass Schimmel auf Litschis kaum zu beseitigen ist. Sie erscheinen auch nach dem Sortieren schnell wieder. Das mangelnde Interesse an Massenhändlern für das Produkt spiegelt den mangelnden öffentlichen Verbrauch wider, der die Litschi zunehmend mit den Feierlichkeiten zum Jahresende in Verbindung bringt. Infolge des mangelnden Konsums und der qualitativen Verschlechterung der Früchte stürzt dieses Ende der Kampagne in eine besonders negative Spirale.

Litschis aus Südafrika unterliegen ebenfalls dem Gewicht der madagassischen Litschis, aber auch qualitativen Verschlechterungen. Einige qualitativ gute XXL-Obstverkäufe schafften es, zu höheren Preisen zu verkaufen.

Vorbereitung auf das chinesische Neujahrsfest (5. Februar). Verringerung des Angebots an Litschis, die verzweigt oder in Bouquet von Südafrika präsentiert werden. Ihre Verkaufspreise bleiben recht stabil, auch getrieben durch die starke Nachfrage nach dem chinesischen Neujahr. Ein Progressives Ende der Marketingkampagne von Litschi „Flugzeug“ von Brasilien, der schnellen Entwicklung (Oxidation und Reife).

In den Niederlanden sind die Preise für südafrikanische Litschis hingegen stabil, jedoch mit abnehmender Nachfrage.