Litchi Sträuße Brasilien (Flugzeugtransport) Quelle: CTHT

Das Ende der Saison verspricht den Litschis aus Madagaskars ein schwieriges Ende. Der aktuelle Marktbrief Litschis des Toamasina Horticultural Technical Center (CTHT) stellt fest, dass der Markt für die vergangene Woche eine Bestandsaufnahme gemacht hat. Die Zollsenkung, die traditionell nach den Feierlichkeiten zum Jahresende stattfand, ist stark akzentuiert. Die in der zweiten Januarwoche erwartete leichte Erholung hat nicht stattgefunden, und der Markt versinkt in einem Wettlauf gegen die Uhr, um die noch in Litchis verfügbaren Aktien aus Madagaskar zu verkaufen. Das Produkt stammt sowohl aus dem Ausland als auch auf nationaler Ebene aus dem Konsum.

In Frankreich geht der Verkauf von Litschi aus Madagaskar nur langsam voran. Madagassische Obstvorräte sind immer noch beträchtlich und die Empfänger sind gezwungen, Zollzugeständnisse zu machen, um zu versuchen, so viele Waren wie möglich zu verkaufen. Auf den Großhandelsmärkten, wo sie zwischen 1 und 1,20 Euro / kg angeboten werden, gibt es viele madagassische Litschis. Die brasilianische Obstmarketingkampagne wird zu recht regelmäßigen Preisen fortgesetzt.

In Deutschland wie in Belgien nimmt die Präsenz von Litchis in den Supermarktregalen deutlich ab. Das Produkt kommt nach und nach aus dem Verbrauch heraus, bleibt jedoch vorhanden. Der Rückgang der südafrikanischen Obstpreise ist auch bei XL-Früchten um 2,50 Euro / kg und bei XXL-Früchten um bis zu 3 Euro / kg zu beobachten. Dieser allgemeine Preisverfall ist ein gutes Beispiel für die Unzufriedenheit der Verbraucher mit dem Produkt. Niedrigere Preise parallel zum wachsenden Desinteresse am Produkt, so lässt sich die aktuelle Lage in den Niederlanden wiedergeben.