Bild: Landgard eG

Erfolgreiche Messepremiere für Landgard Bio auf der internationalen Leitmesse der globalen Ernährungswirtschaft

Der Geschmack der Zukunft ist grün – daran besteht für die Experten von Landgard Bio kein Zweifel. Gemeinsam mit dem bioPress-Verlag zeigten sie erstmals als Mitaussteller vom 5. bis 9. Oktober 2019 auf der Sonderschau „Organic Market“ der Anuga 2019, wie der Bio-Supermarkt der Zukunft aussehen kann. Dabei drehte sich unter dem Motto „Bunte Bio-Vielfalt“ alles um das frische, biologische Sortiment an Obst, Gemüse und Kräutern aus ersthändigem Warenbezug der Landgard Bio. Im Fokus standen dabei die besten Bio-frische Produkte aus der Region der Landgard Bio Erzeugerbetriebe, ergänzt durch biologische Erzeugnisse aus den Niederlanden, Südfrankreich, Italien und Spanien. Bio-zertifizierte Exoten mit Fairtrade-Siegel aus Uganda von weiteren internationalen Partnerbetrieben rundeten das bunte Sortiment ab.

Bio-Marktpotenziale erschließen

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„Der Trend zu Produkten aus ökologischem Anbau ist ungebrochen und wird auch in Zukunft weiter steigen. Um dem gerecht zu werden, braucht es eine professionelle Vermarktung hochwertiger Produkte aus erster Hand – von attraktiven Biosortimenten bis hin zur frischen, gepflegten aufmerksamkeitsstarken Präsentation am POS“, betont Albert Fuhs, Geschäftsführer von Landgard Bio. „Zahlreiche Gespräche auf der Anuga haben uns gezeigt, wie groß gerade im Einzelhandel das Interesse an einem vielfältigen Obst- und Gemüse- sowie Blumen- und Pflanzensortiment in Bioqualität ist.“ Im Rahmen der Expertenrunde diskutierte er auf der Bühne des Anuga Organic Forums 2019 die Notwendigkeit der Erweiterung des losen Bio-Frische- Sortiments als Kundenbindungsinstrument und erörterte, wie die Beratung und Bedienung im Obst- und Gemüsesegment am POS noch verbessert werden kann.

„Bio“ ist bei Landgard nicht nur eine Frage der Vermarktung, sondern auch eine gelebte Praxis. Darum setzt Landgard Bio nicht nur beim gezeigten Produktsegment, sondern auch bei der Messeplanung auf die Schonung natürlicher Ressourcen. Eine nachhaltige Verwendung der präsentierten Bio-Erzeugnisse und anderer eingesetzter Materialien war den Bio-Experten der Erzeugergenossenschaft Landgard daher besonders wichtig. Die Weiterverwendung des auf der Messe in Köln gezeigten Obst und Gemüses sowie der Kräuter und Pflanzen gehörte ebenso fest zum Konzept des Messeauftritts wie der Einsatz nachhaltiger Materialien, z.B. in Form von Imageflyern auf Naturpapier. Denn Umweltschutz und Nachhaltigkeit als ganzheitlicher Ansatz ergeben mit vielen kleinen Bestandteilen ein großes Ganzes.

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Nachhaltigkeit als Unternehmensstrategie
Auch über Landgard Bio hinaus setzt sich Landgard als eine der größten Erzeugergenossenschaften für Blumen und Pflanzen sowie Obst und Gemüse in Europa intensiv für eine nachhaltige Produktion, Vermarktung und Verwendung der Waren der über 3.000 weltweiten Landgard Mitgliedsbetriebe ein. Ein schonender Umgang mit begrenzten natürlichen Ressourcen und Verantwortung für die Natur und Gesellschaft sind integraler Bestandteil des Landgard Wertesystems. Hierzu arbeitet die Erzeugergenossenschaft bereits seit Jahren eng mit Umweltorganisationen und NGOs zusammen. Im Jahr 2015 hat die Erzeugergenossenschaft Landgard alle entsprechenden Aktivitäten in der umfassenden und wissenschaftlich fundierten Landgard Nachhaltigkeitsstrategie mit den vier Säulen „Grüne Produkte“, „Klima, Energie und Umwelt“, „Mitarbeiter“ und „Gesellschaft“ gebündelt. Das in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück entwickelte Modell basiert auf einer zweistufigen Delphi-Befragung verschiedener Stakeholder-Gruppen nach dem international anerkannten GRI-Standard.