Werk Bethune Seit Juni 2017 wird im neuen Werk Bethune in der Provinz Saskatchewan Kaliumchlorid produziert. Bild: K+S Aktiengesellschaft

K+S reagiert auf die aktuell schwache Kalinachfrage und reduziert bis Ende des Jahres 2019 die Düngemittelproduktion für das Produkt Kaliumchlorid um bis zu 300 Tausend Tonnen.

Der mit der Produktionsanpassung verbundene Effekt auf das EBITDA wird in einer Größenordnung von bis zu 80 Millionen Euro erwartet.

„Im aktuell schwachen Marktumfeld, das durch die anhaltenden chinesischen Importstopps für das Standardprodukt Kaliumchlorid weiter verstärkt wird, ist die Anpassung der Produktion zwar eine schwierige, aber die richtige Entscheidung“, sagt Alexa Hergenröther, Leiterin der Operativen Einheit Europe+ von K+S.

„Ungeachtet dessen arbeiten wir weiter konsequent daran, im kanadischen Werk Bethune die laufenden Maßnahmen zur Erhöhung der Produktqualität umzusetzen und die operative Exzellenz an den deutschen Standorten zu stärken“, so Hergenröther weiter.

Am 14. November veröffentlicht das Unternehmen die Geschäftsergebnisse zum 3. Quartal. K+S wird dann die Bandbreite des Ergebnisses für das Gesamtjahr 2019 konkretisieren.