Quelle: LALLF

Mecklenburg – Vorpommern
Die Speisekartoffelpreise bleiben stabil auf dem Niveau der vergangenen Woche. Das Preisniveau wurde bereits im Vorfeld bis zur Woche nach Ostern mit den Handelsketten
festgezurrt. Teils werden auch zwei Wochen nach Ostern von Discountern unveränderte Preise an die Packer gezahlt. Angesichts des Osterfestes hat die Nachfrage nach Speise-kartoffeln deutlich zugenommen. Werbeaktionen unterstützen den Absatz.
In der Direktvermarktung ab Hof hat sich mit dem Pflanzgutverkauf auch der Speisekartoffelabsatz belebt. Frühkartoffelimporte nehmen zu, spielen aber noch eine untergeordnete Rolle. Die Bezugspreise für ägyptische Frühe liegen weiterhin bei 52 EUR/dt. Mit Wochenbeginn wurden die ersten Frühkartoffeln unter Vlies in Sandboden gelegt. Für Schälware werden feste Preise genannt.

Brandenburg
Vor den Osterfeiertagen ist der Speisekartoffelabsatz kräftig angezogen. Noch wird vorwiegend heimische sowie überregional zugeführte Lagerware aus Sachsen – Anhalt und
Niedersachsen abgepackt. Bis zum Anschluss an die neue Ernte wird die Ware voraussichtlich ausreichen. Mehlig kochende Sorten werden jedoch in 14 Tagen auslaufen. Bei Bedarf wird dieser Sortentyp dann durch ägyptische Frühkartoffeln abgedeckt. Die Preise am Speisekartoffelmarkt bleiben unverändert auf Vorwochenniveau. Für rohe und
gedämpfte Schälware gilt weiterhin das Preisniveau der Vorwoche. Ferienbedingt ist der Schälkartoffelabsatz rückläufig.

Sachsen
Die Nachfrage nach Speisekartoffeln hat durch die kommenden Osterfeiertage deutlich zugenommen. Im Vergleich zur Vorwoche bleiben die Preise für Speiseware auf unverändertem Niveau. Äqyptische festkochende Frühkartoffeln der Sorte Princess ergänzen als sogenannte Spargelkartoffeln inzwischen das Kartoffelsortiment. Der Bezugspreis für die Frühen aus Ägypten liegt bei 52 EUR/dt. Noch ist ihr Marktanteil jedoch sehr gering. Die Schälkartoffelpreise verharren stabil auf dem Niveau der
vergangenen Woche.

Sachsen – Anhalt
Der Absatz von Speiseware in das In- und Ausland hat wieder angezogen. Nach wetterbedingtem Rückgang, nehmen die Polen und Tschechien wieder kontinuierlich Ware
ab. Bedingt durch das nahende Osterfest, berichten Packer von einer starken Belebung am Speisekartoffelmarkt. Zum Teil wird das Doppelte an Kartoffeln abgesetzt im Vergleich zu normalen Wochen. Im ländlichen Raum ist deutlich zu merken, dass die eigenen Vorräte der Gartenbesitzer erschöpft sind. Die Preise für Speise- und
Schälkartoffeln bleiben stabil auf Vorwochenniveau.

Thüringen
Am Speisekartoffelmarkt bestimmen die Vorwochenpreise auch diese und kommende Woche weiter den Markt. Das Osterfest hat beim Versandhandel und bei den Packern
bereits für eine deutliche Absatzbelebung gesorgt. Das Sortiment im Lebensmittel-einzelhandel und in den Discountern wird inzwischen von ägyptischen Frühkartoffeln ergänzt. Diese werden von den Packern auf einem Preisniveau zwischen 48 und 50 EUR/dt bezogen. Nach Ostern sollen höhere Erzeugerpreise für Speiseware durchgesetzt werden.
Die Schälkartoffelpreise bleiben stabil auf Vorwochenniveau.

Quelle: LALLF