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Im Jahr 2019 wurden in Brandenburg auf 11.000 Hektar 329.300 Tonnen Kartoffeln gerodet. Das sind nach Informationen des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg fast 58.700 Tonnen mehr als im Vorjahr aber 3.900 Tonnen weniger als das langjährige Mittel (2013 bis 2018).

Einen entscheidenden Einfluss auf die Erntemenge hatte das Wetter während der Vegetationsperiode. Weite Phasen der Vegetationsentwicklung waren durch hohe Temperaturen, verbunden mit einer fast schon extremen Trockenheit, geprägt.

Der Kartoffelertrag belief sich 2019 auf 298,7 Dezitonnen pro Hektar (dt/ha). Das sind zwar 48 dt/ha mehr als im Vorjahr, aber 45 dt/ha weniger als das langjährige Mittel.

Deutlich im Vorteil waren die Landwirte, die 2019 ihre Kartoffelfelder beregnen konnten. Die künstliche Wasserzufuhr erwies sich auf allen Standorten als besonders ertragsfördernd. Auf beregneten Feldern wurde im Durchschnitt ein Ertrag von 348,8 dt/ha gerodet, während er auf Flächen ohne Beregnung mit 247,0 dt/ha deutlich niedriger ausfiel.

Der Ertrag von Industriekartoffeln lag bei 318,5 dt/ha. Bei Speisekartoffeln wurde ein Ertrag von 250,8 dt/ha erzielt.