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(AGRICULTURA.IT) Rückläufige Produktion und durchschnittliche Qualität. Es ist kein denkwürdiges Jahr, in dem die Kiwi-Archive in der Provinz Verona für das schlechte Wetter und die langjährigen Probleme im Zusammenhang mit Kiwi-Bakterien und dem Absterben von Pflanzen aufkommen. Die Preise sind jedoch aufgrund der geringen Produktion durchaus zufriedenstellend.

„Die Produktion der Früchte war durch einen regnerischen Mai und dann durch einen übermäßig trockenen Sommer mit sehr hohen Temperaturen bedingt“ – unterstreicht Francesca Aldegheri, Referentin für den Obstsektor der Confagricoltura Verona. – Die Größe ist daher im Vergleich zu anderen Jahren nicht exzellent. Der feuchteste November der letzten Jahre hat die Ernte ebenfalls erschwert, was zu Verzögerungen und höheren Kosten geführt hat. Wir haben auch einen zunehmend aggressiven Konkurrenten, nämlich Griechenland, das im Vergleich zu vor einigen Jahren hervorragende Kiwis produziert. Trotzdem ist die Produktnachfrage vor allem in Europa vor allem aus Frankreich, Deutschland und England zu verzeichnen. Wir bekommen Preise von 75 bis 95 Cent pro Kilo, was uns eine gute Marge einräumt, da die Produktionskosten bei 45-50 Cent pro Kilo liegen.“

Bedenken bestehen nach wie vor wegen des Absterbens von Pflanzen in der Region Verona vor fünf Jahren, die den Verlust mehrerer Pflanzen zur Folge hatten. Obwohl agronomische Praktiken eingeführt wurden, die eine gute Eindämmung bewirken, ist das Problem noch nicht gelöst. „Die Gebiete, in denen die Pflanzen zunehmend welken, sind immer jene im Südwesten wie Villafranca, Valeggio und Sommacampagna – sagt Aldegheri -. Glücklicherweise scheint sich die Krankheit nicht auf andere Gebiete ausgebreitet zu haben. Auch bei der Bakteriose müssen wir zusammenleben, besonders im Hinblick auf alte Pflanzen. “

Venetien eine Region im nordöstlichen Italien, in Verona ist die Anbaufläche für Kiwis am stärksten konzentriert, auf der von insgesamt 3.339 Hektar etwa 2.620 Hektar entfallen (Daten aus dem Jahr 2018 von Veneto Agricoltura). Es folgten Treviso mit 360 Hektar, Rovigo mit 200 Hektar und Padua mit 100 Hektar. 2018 war ein Jahr mit guten Erträgen. Die Produktion in der Region stieg auf 57.394 Tonnen, ein Plus von 46,3% gegenüber 2017.