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Auszug aus dem aktuellen Marktbericht für Obst und Gemüse der KW 48/2019 vom 04.12.2019 für den Zeitraum 25.11.19. – 29.11.2019 mit Beiträgen von den Großmärkten Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Berlin. 

Quelle: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

Frankfurt – Erste südafrikanische Aprikosen und rote Pflaumen tauchten auf. Frische Feigen aus Peru und Brasilien wurden zu 14,- bis 20,- € je 16 oder 18 Stück gerne aufgenommen. Wegen der verstärkten Präsenz ägyptischer Erdbeeren sanken die Einstandspreise der niederländischen Früchte. Belgien komplettierte; ab Freitag waren italienische Zufuhren erhältlich. Als Alternative zu spanischem und italienischem Brokkoli bekam man griechische Artikel in 6-kg-Kisten zu 15,- €. Ein wieder neu entdecktes französisches Wintergemüse beim Wirsing ist die violette Sorte Chou de Milan de Pontoise, die süßere und weichere Blätter hat. Schafspilze aus Polen, gelbe Kraterelle aus Schweden und Frankreich, sowie Herbsttrompeten aus Bosnien und letzte Steinpilze trafen ein.

Hamburg – Neben Anlieferungen aus den Niederlanden wurden kleinere Mengen von Erdbeeren auch aus Belgien, dem Inland und Ägypten angeboten. Die nordafrikanischen Importe kosteten durchschnittlich 1,85 € je 250-g-Schale. Das Interesse an spanischen Auberginen und Zucchini ging etwas zurück, was Vergünstigungen hervorrief.

Köln – Erste chilenische Kirschen wurden kaum gekauft. Ein wenig besser fragte man Grapefruits aus den USA nach. In spärlichem Maße am Platz, aber zumindest zum Wochenende hin stetig gehandelt, wurden Speisekürbisse. Wie alle Jahre wieder um diese Jahreszeit waren Lauchzwiebeln aus Italien und Ägypten erhältlich.

München – Ägyptische Erdbeeren fehlten tageweise. Nach dem Kampagnenende von polnischen Himbeeren gab es inzwischen nur noch spanische und portugiesische. Da weiterhin bloß knapp genügende Mengen an Limetten und Feigen aus Mittel- und Südamerika zur Verfügung standen, blieben die festen Forderungen erhalten. Zu umfangreiche spanische Kakis vergünstigten sich. Während die Preise von Auberginen auf dem bisherigen Niveau verharrten, tendierten die von Zucchini abwärts. Die Notierungen von inländischen Hokkaidokürbissen kamen nach Überschreitung des Saisonhöhepunktes aus der Talsohle heraus. Die Präsenz von Rosenkohl dehnte sich aus und die Bewertungen bröckelten ab. Für begrenzten spanischen und italienischen Brokkoli konnten die Vertreiber ihre Aufrufe anheben. Buschbohnen und Stangenbohnen wurden mittlerweile fast ausschließlich aus Ägypten und Marokko zugeführt. Aus dem einheimischen Gemüseangebot verabschiedeten sich als letzte Kandidaten Bundmöhren, Staudensellerie, Mangold und Frühlingszwiebeln.

Berlin – Die Weihnachtsmärkte sind eröffnet und dementsprechend wuchs die Nachfrage nach Erdbeeren, die zum Schokolieren genutzt werden können. Diese stammten als Premiumware für rund 6,- € je 500-gSchale aus den Niederlanden sowie in exklusiver Qualität zu 2,50 bis 3,50 je 500 g aus Griechenland und Deutschland. Seltene Importe aus Ägypten verkauften sich zum Wochenende hin nur noch über den Preis.