Quelle: ICA

Die ICA kümmert sich gemeinsam mit der Privatwirtschaft um den Verdacht der Welkekrankheit bei Bananenkulturen in La Guajira

  • Das Ministerium für Landwirtschaft, die ICA, Agrosavia, Augura, ASBAMA, Cenibanano und Behörden arbeiten in Abstimmung im Rahmen der Frühwarnung wegen des Verdachts der durch Fusarium Tropical Race verursachte Krankheit 4, Foc R4T.
  • Die ICA wendet die international etablierten Protokolle für Diagnose-, Notfall- und Präventionsmaßnahmen an, die mit dem Privatsektor abgestimmt sind.
  • Der Unified Command Post wurde installiert, um die Durchführung von Präventions- und Kontrollmaßnahmen zu verstärken, zu koordinieren und voranzutreiben.

Bogota, am 13. Juli 2019. Produkt der Frühwarnung vor Welkensymptomen bei Bananenkulturen in La Guajira, das ICA aktivierte zusammen mit den Gilden und Institutionen den Notfallplan zur Eindämmung der registrierten Situation und zum Schutz von Bananen- und Bananenplantagen im ganzen Land. Der Plan begann mit der Einführung der Quarantäne seit dem 17. Juni.

Die ICA hat aufgrund des Verdachts das internationale Diagnoseprotokoll durchgeführt, und bis heute werden die Ergebnisse der bestätigenden ergänzenden Tests erwartet, die es ermöglichen, den in Bananenkulturen in La Guajira gemeldeten Erreger des Welkens mit Sicherheit zu identifizieren.

Ebenso wurde zusammen mit den Gilden und Forschungszentren die Unified Command Post installiert, die die Eindämmungs- und Präventionsmaßnahmen im Land validiert, ergänzt und fördert.

Der umgesetzte Notfallplan umfasst:

  • Verstärkung von vier bestehenden Kontrollstellen und Einführung von zwei neuen Kontrollstellen zur Kontrolle der Mobilisierung.
  • Überprüfung der Einhaltung der Biosicherheitsprotokolle in den Betrieben.
  • Einrichtung einer Quarantäne in vier Farmen des Bananenanbaugebiets in La Guajira in den Gemeinden Dibulla und Riohacha.
  • Artikulierte Arbeiten an Grenzübergängen, Häfen und Flughäfen, insbesondere im Hinblick auf Maßnahmen zur biologischen Sicherheit, die umgesetzt werden sollten.

Die ICA hat ergänzenden Analysen mit Unterstützung nationaler und internationaler Experten Vorrang eingeräumt, um das Vorhandensein von Krankheiten in Bananenkulturen zu bestätigen oder auszuschließen. Ebenso arbeitet es in Zusammenarbeit mit Agrosavia an der Entwicklung epidemiologischer Studien, um die möglichen Eintrittswege und Risikofaktoren für die Ausbreitung des Erregers so schnell wie möglich zu ermitteln.

Der Generaldirektor des kolumbianischen Landwirtschaftsinstituts, Deyanira Barrero León, erklärte: „Die ICA hat mit aller Eile und Sorgfalt gegen diesen Verdacht vorgegangen, sowohl im Bereich der Betroffenen als auch im Rest des Landes, in dem Bananen angebaut werden. Wir warten auf die Ergebnisse der diagnostischen Tests des Erregers, die zwischen Bestätigungstests und Komplementärtests etwa 30 Tage dauern. “

Der Manager erklärte, dass die Situation in jedem Fall von dem Moment an behoben worden sei, als die Eigentümer der Liegenschaften die ICA Anfang Juni über das Vorhandensein dieser pflanzengesundheitlichen Situation unterrichteten.

Die ICA wendet die international etablierten Protokolle für Diagnose-, Notfall- und Präventionsmaßnahmen an, die mit dem Privatsektor abgestimmt sind.

Im zweiten Halbjahr 2018 überprüfte die ICA die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen in Betrieben, die Bananen für den Export produzieren, um Empfehlungen für deren Verbesserung zu erarbeiten.

Angesichts der genannten Verdachtssituation hat der Produktivsektor zusammen mit der ICA die Biosicherheitsmaßnahmen in der gesamten Kette intensiviert, um mögliche Ausbreitungsrisiken während der Fahrt zu den Exporthäfen zu vermeiden.

In diesem Sinne betonte der Generaldirektor der ICA, dass „diese Krankheit keine Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit hat und Sie die Früchte daher in Ruhe verzehren können“. Er fügte hinzu, dass die internationalen Bananenmärkte von dieser gesundheitlichen Situation nicht betroffen sein werden.

Das Institut bekräftigt, wie bereits seit 2013, dass es wichtig ist, in den Räumlichkeiten stets Biosicherheitsmaßnahmen anzuwenden, um das Eindringen von Schädlingen und Krankheiten zu verhindern, die auf der Website des Instituts eingesehen werden können.

Schließlich weist die Stelle die Melder, Hersteller und Landarbeiter darauf hin, dass sie bei verdächtigen Symptomen in Bananen- oder Bananenplantagen das ICA-Büro in ihrer Nähe innerhalb kürzester Zeit benachrichtigen müssen, um gemeinsam die Produktion von Bananen in Kolumbien zu schützen.