HAK-Konservengemüse mit Zertifikat „On the way to PlanetProof“

    Die Züchter Wim und Johannes Straver vom Landwirtschaftsverband CIGTA in Almkerk ernten den ersten Rotkohl auf dem Weg zu PlanetProof für den Gemüsehersteller HAK. Spätestens 2021 will das Unternehmen aus Giessen das in den Niederlanden angebaute Sommer- und Wintergemüse und die Hülsenfrüchte auf diese Weise noch nachhaltiger machen. Bild: HAK

    HAK ist der erste Hersteller von Konservengemüse, der das Zertifikat „On the way to PlanetProof“ erhalten hat

    Niederlande, Giessen – In der 43. Woche hat der Gemüse- und Hülsenfruchthersteller HAK das Zertifikat „On the way to PlanetProof“ für „Bearbeitete und verarbeitete Produkte“ erhalten. Der HAK-Rotkohl ist das erste Produkt in der Kategorie Glaskonservengemüse mit diesem unabhängigen Gütezeichen und wird demnächst im Supermarkt erhältlich sein.

    Anfang des Jahres hatte sich die HAK zum Ziel gesetzt, alle in den Niederlanden angebauten Sommer- und Wintergemüse und -hülsenfrüchte bis 2021 oder so bald wie möglich auf der Grundlage der Anbauanforderungen von „On the way to PlanetProof“ nachhaltiger zu machen. Dieser Wechsel ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie „Die grüne Küche von HAK“. Adri den Dekker, Direktor für Beschaffung, Landwirtschaft und Nachhaltigkeit bei HAK, bestätigt, dass alle Sommer- und Wintergemüse und Hülsenfrüchte, die im Umkreis von 125 Kilometern stammen, für den Anbau zertifiziert werden müssen. „Unseren Rotkohl, den wir hauptsächlich von „On the way to PlanetProof“ Züchtern für unsere Werke in Giessen und im Flevopolder kaufen, ist jetzt zertifiziert und ab November im Supermarkt erhältlich.“

    Positive Umweltauswirkungen

    Dank der neuen „On the way to PlanetProof“-Zertifizierung erhalten Verbraucher einen Glaskonserven-Rotkohl, dessen Inhalt nachhaltiger angebaut wird und dessen Umweltauswirkungen positiver sind. Das heißt: weniger Stickstoff und Phosphat durch begrenzte Düngerverwendung, gesündere und fruchtbarere Böden, begrenzte Verwendung von Pflanzenschutzmitteln, saubereres Oberflächenwasser und nützlichere Insekten und Vögel an Land, die als natürliche Feinde von Schädlingen zu einer gesunden Ernte beitragen.

    Darüber hinaus führen die Anreize für den Anbau „On the way to PlanetProof“ zu einem geringeren Energie- und Wasserverbrauch.

    Bild: SMK/HAK

    HAK BRICHT LANZE FÜR BESSERE ZAHLUNG FÜR BAUERN, DIE IN NACHHALTIGKEIT INVESTIEREN

    Anmerkung und Auszug der HAK-Pressemeldung – Quelle: https://hak.nl

    Landwirtschaftsministerin Carola Schouten erhielt die allererste Rotkohlglaskonserve des Gemüse- und Hülsenfruchtherstellers HAK, die mit dem Zertifikat „On the way to PlanetProof“ ausgezeichnet wurde. Diese Glaskonserve wird von einer klaren Botschaft des Unternehmens begleitet: Landwirte, die in nachhaltigen Anbau investieren, müssen durch alle Glieder der Handelskette finanziell entschädigt werden.

    Landwirte, die ihr Gemüse nach den Grundsätzen von „On the way to PlanetProof“ anbauen, müssen hierfür zusätzliche Kosten tragen. Die zusätzlichen Kosten variieren pro Ernte, aber für PlanetProof Rotkohl liegen sie bei etwa 10%. Die HAK erstattet den Erzeugern diese Kosten bereits, ist jedoch der Ansicht, dass diese von der gesamten Handelskette getragen werden sollten. Das Unternehmen will in der kommenden Zeit mit allen Handelspartnern und den Dachverbänden, in denen es tätig ist, darüber diskutieren.