Quelle: The Greenery
The Greenery konnte das Nettoergebnis für 2017 erneut verbessern. Der Nettogewinn erhöhte sich um 38 % von 9,0 Millionen im Jahr 2016 auf 12,5 Millionen Euro im Jahr 2017. Der Umsatz der laufenden Aktivitäten ist mit 1,0 Milliarden Euro fast gleich geblieben; die Bruttomarge liegt unverändert bei 14,9 %. Es fanden weitere Investitionen in die Verbesserung und Erneuerung der Logistikkette und Robotisierung statt.

Um die Ziele von The Greenery in die Tat umzusetzen, wurde 2017 erheblich in neue Kundenangebote, den Neubau von Vertriebszentren und die IT-Infrastrukturen investiert. Darüber hinaus gab es Initiativen zur weitergehenden Intensivierung der Zusammenarbeit mit Erzeugern, Ausbildung von Mitarbeitern und Digitalisierung. Durch die Einführung einer variablen Zinsvergütung für Darlehen an Mitglieder wurde die Mitgliedschaft für Erzeuger attraktiver gestaltet. Anfang 2018 schloss The Greenery einen Vertrag über die intensivere Zusammenarbeit mit dem britischen Unternehmen APS (Marktführer bei Tomaten im Vereinigten Königreich) beim Absatz von niederländischem Fruchtgemüse auf dem britischen (Einzelhandels-)Markt. The Greenery übernahm gleichzeitig einen Minderheitsanteil an APS.

Da Gemüse aus Südeuropa aufgrund der widrigen Wetterbedingungen begrenzt verfügbar war, stellte der Beginn des Berichtsjahres eine Herausforderung dar. Obwohl The Greenery ihre Kunden erfolgreich beliefern konnte, führte dies zu einem niedrigeren Bruttobeitrag. Daher betrugt der EBITDA 2017 16,7 Millionen Euro (2016: 18,0 Millionen). Die Betriebskosten und das Ergebnis aus Beteiligungen blieben nahezu stabil im Vergleich zu 2016. Das niedrigere Betriebsergebnis (verursacht durch den niedrigeren Bruttobeitrag und höhere Abschreibungen) wurde durch einen einmaligen Körperschaftsteuerertrag kompensiert. Das Eigenkapital wurde weiter erhöht auf 106,2 Millionen Euro im Vergleich zu 95,1 Millionen Euro im Jahr 2016.

Fokus
The Greenery konzentriert sich in erster Linie auf ihre Position und Rolle als nachhaltiger Kettenregisseur. Wichtige Themen in diesem Zusammenhang sind Daten, Einblick in Verbraucherverhalten, Gesundheitstrends, Technologie (Digitalisierung und Robotisierung), Expansion und die zunehmende Bedeutung von E-Commerce. Der Einzelhandelskanal bietet The Greenery die meisten Möglichkeiten, durch intelligente Logistik- und Lieferkettenlösungen für Mehrwert zu sorgen. The Greenery konzentriert sich darauf, die Kette möglichst effizient zu gestalten, um frisches Obst und Gemüse für alle erreichbar und bezahlbar zu machen. Indem die Anzahl der Direktlieferungen vom Erzeuger an den Kunden weiter ausgebaut wird auf 61 % (Ende 2013: 40 %) und die Erzeugnisse effizienter gelagert werden, wird die Gesamtfläche der Vertriebszentren bis 2019 auf etwa 60.000 m2 (2013: 105.000 m2) reduziert.

Ausblick
Es wird erwartet, dass der Umsatz vor allem bei Einzelhandelskunden weiter zunehmen wird; das steht im Einklang mit der Strategie, nach Möglichkeit die Endkunden in der Kette zu bedienen.

2018 werden Projekte zur Verbesserung der kommerziellen Schlagkraft und Kohäsion umgesetzt, wobei die neue Strategie im Mittelpunkt steht. The Greenery will gemeinsam mit ihren Kunden und Erzeugern wachsen. Dazu wird der Kunde weiter in den Mittelpunkt gerückt und der integrale Kettenansatz weiter hervorgehoben: Growing Together.

Externer Download des Geschäftsbericht von The Greenery B.V. (PDF-Datei)