Bild: Freshuelva Erdbeerfeld

Die mit roten Früchten bepflanzte Fläche wird für die Saison 2019 mit einer Steigerung von 2,8% erhalten.

29.11.2018 Huelva, Spanien. Die vor kurzem abgeschlossene Pflanzphase ergibt eine Gesamtfläche der Gruppe roter Früchte in der Provinz Huelva von 11.464 Hektar für die Saison 2018/2019. Im Vergleich zu den 11.145 Hektar Beeren, die in der vorangegangenen Rente angepflanzt wurden, ist ein Anstieg von 2,80% zu verzeichnen.

Der Verband der Erzeuger und Exporteure der Erdbeere von Huelva, Freshuelva, hat berichtet, dass die mit Erdbeeren bepflanzte Fläche nach Angaben der verbundenen Unternehmen minimal gestiegen ist, diesmal um 3,50%. Insgesamt ist die bepflanzte Erdbeerfläche von den 5.890 Hektar der vergangenen Saison auf 6.095 der aktuellen gestiegen.

Bei der Heidelbeere liegt der Zuwachs bei 7% von 2.858 auf 3.059 Hektar, was sein Wachstum in der Provinz Huelva, wenn auch nachhaltig, festigt. Es ist zu beachten, dass es sich um einen Strauch handelt, der ab dem dritten Jahr mit der kommerziellen Produktion beginnt, mit der nicht alle Pflanzen in dieser Saison in Betrieb gehen. Die Agrarorganisation hat nachgewiesen, dass diese letzten beiden Kulturen in der Zone der Westküste von Huelva eine größere Ausdehnung haben, wobei frühe Sorten in den ersten Monaten des Jahres produzieren können.

Andererseits bedeutet die Abnahme der bepflanzten Himbeerfläche um 3%, dass sie von 2.212 Hektar in der letzten Saison auf 2.150 Hektar in der Gegenwart reicht und ihre Präsenz im Westen der Provinz festigt.

Im Fall von Brombeeren kehrt sie in das vor 160 Jahren bepflanzte Gebiet zurück, nachdem sie während der Pflanzung einen Rückgang um 20 Hektar verzeichnet hatte. Freshuelva betonte, dass diese Daten zeigen, dass die in früheren Kampagnen eingegangene Verpflichtung zur Diversifizierung der Kulturpflanzen konsolidiert wurde, wodurch die Präsenz von Huelva-Beeren praktisch neun Monate im Jahr auf den Märkten garantiert wird.

Dies ist das Ende einer Pflanzphase, die durch die Regenfälle nach der Pflanzung gekennzeichnet ist, die zum Verlust von Erdbeerpflanzen auf rund 90 Hektar der Westküstenregion geführt haben und nicht mehr geborgen werden können. Nach den ersten Schätzungen von Agroseguros werden die durch heftige Stürme verursachten Verluste in der Tat in mehr als 300.000 Euro angegeben.

Blockaden in Frankreich

Auf der anderen Seite hat Freshuelva seine Besorgnis über die Verzögerungen und Schwierigkeiten gegenüber Fepex und weiteren europäischen zum Ausdruck gebracht, die beim Export von Himbeeren vor allem infolge der in Frankreich blockierten Straßen mit sich bringt. Die Strassenblockaden sind aus dem Protest heraus gegen die Erhöhung der Steuerbelastung entstanden und schädigen nun auch ausländische Unternehmen, welche diese Wege nutzen um in andere EU-Länder zu transportieren.

Obwohl es zu dieser Jahreszeit nicht die am stärksten kommerzialisierte Zeit für rote Früchte von Huelva ist, wirkt sich dies auf den Export der Himbeere, die in den Herbstmonaten auftritt, sehr negativ aus, was nun echte Probleme mit sich bringt. Bestimmungsort und Stornierungen des Verkaufs mit den daraus resultierenden Verlusten für Huelva-Exporteure.

Freshuelva verlässt sich darauf, dass diese Situation so schnell wie möglich gelöst wird, da Frankreich für die Durchreise roter Früchte zwingend vorgeschrieben ist. Andernfalls können die Folgen sehr schwerwiegend sein.