Quelle: WUR

Am 26. September besuchten mehr als 200 Personen den offiziellen Start des Experimentierfelds für Agrarökologie und Technologie in Lelystad. In diesem neuen Testfeld arbeitet WUR mit Bauern, Kettenparteien, NGOs und Regierungen zusammen, um die Möglichkeiten einer zukunftssicheren Landwirtschaft zu erforschen.

Marleen Riemens, die Auslöserin der Forschung zu Ackerkulturen im Projekt Green Crop Protection, erläuterte diese spezifische Forschung, die in den Testbereich eingebettet ist. „Wir befinden uns mitten in einer Zeit, in der wir uns kritisch mit der Anwendung des Pflanzenschutzes befassen“, sagt Riemens.

„Auf der einen Seite können wir stolz auf unsere innovative Branche sein, auf der anderen Seite hat die deutsche Forschung zum Rückgang der Artenvielfalt den möglichen Nachteil aufgezeigt.“ Riemens erläuterte dann das Konzept des IPM (Integrated Pest Management), das viele (meist präventive) Maßnahmen verwendet, die zusammen ein robustes Anbausystem bilden. Daher ist ein minimaler Einsatz von Pflanzenschutz erforderlich.

Während des Tages wurden die verschiedenen Testfelder im Testgarten für Agrarökologie und Technologie besucht. Darüber hinaus diskutierten die Besucher ausführlich über das Bodenprogramm, die Möglichkeiten, die zum Beispiel Mischkulturen und die Anwendung von grünen Pflanzenschutzmaßnahmen bieten.