Wochenmarkt Nienburg Quelle: Mittelweser-Touristik GmbH

Der Nienburger Grünmarkt ist weithin einmalig

Denkt man an „Nienburg“, dann denkt man an Spargel, an die „Kleine Nienburgerin“, an die Weser und vielleicht noch an Katalysatoren und Nienburger Glas. Aber sicher nicht an den Wochenmarkt. Dabei ist der eine echte Besonderheit, entwickelt sogar touristische Anziehungskraft. Er wurde Ende 2008 von der gemeinnützigen Stiftung „Lebendige Stadt“ zum schönsten Wochenmarkt Europas gekürt. Eine Fachjury wählte den Nienburger Markt damals aus mehr als 100 Bewerbungen aus. Preiswürdig waren innovative und lebendige Wochenmarktkonzepte, die sich durch Angebotsvielfalt, Qualität und attraktive Warenpräsentation auszeichnen. Ökologische und wirtschaftliche Gesichtspunkte waren besonders wichtig – denn die ausgezeichneten Wochenmarktkonzepte sollen nicht nur außergewöhnlich schön sein, sondern auch als Best-practice-Beispiele zur Nachahmung geeignet sein.

Für die Nienburger ist der Wochenmarkt ganz normal – schließlich gab es ihn „schon immer“. Globalisierung, Internet, Discounter – nichts scheint ihm etwas anhaben zu können. Regelmäßig zweimal in der Woche kommen rund 60 Beschicker auf die Lange Straße, bieten Gemüse, Obst, Blumen, Käse, Fleisch, Fisch und so weiter an und finden reißenden Absatz. Andernorts führen Wochenmärkte eher ein Nischendasein. In Nienburg dagegen ist der Markt fester Bestandteil des innerstädtischen Lebens – und gerade das löst bei Gästen Staunen aus. Wer will, kann den Markt mittwochs und samstags in der Zeit von 8 bis 13 Uhr in der Langen Straße besuchen: Genießen, klönen, bummeln…