Die EU-Agrarminister fürchten höheren administrativen Aufwand durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP).

Die Minister debattierten vergangene Woche im Agrarrat über einen Vorschlag der EU-Kommission, wie aiz.info berichtet. Darin geht es um die künftige Verwaltung, die Kontrollen und die Finanzierung der GAP. In den Diskussionen ging es um technische Rahmenbedingungen und die Umsetzung der vorgeschlagenen Regeln in die Praxis. Laut aiz.info trauen viele EU-Staaten der von der Kommission zugesagten Vereinfachung der GAP nicht.

So beklagte sich die Mehrheit der Staaten, dass jährliche Berichte zur Umsetzung der nationalen Strategiepläne zu viel seien. Verschiedene Minister fordern zudem, dass die EU-Kommission Ziele und Indikatoren genauer definieren müsse. Die Staaten müssten wissen, wann bei Nichterreichung von Zielen Strafen drohten und wie hoch diese ausfielen.

Wie aiz.info weiter schreibt, zeigte sich Agrarkommissar Phil Hogan teils verwundert über die grossen Zweifel an seiner Reform. Er sei aber zuversichtlich, dass eine konstruktive Debatte die Zweifel ausräumen könne. An den jährlichen Berichten will Hogan festhalten.