Salatfeld, Ried bei Kerzers, Bild : Jonas Ingold (LID)

Greenpeace, Pro Natura, WWF und BirdLife empfehlen, am 24. September die Vorlage über die Ernährungssicherheit anzunehmen. Ein Ja sei ein Signal für eine ökologisch ausgerichtete Landwirtschaftspolitik.

Schweiz – Am 24. September 2017 entscheidet die Schweizer Stimmbevölkerung über den Bundesbeschluss zur Ernährungssicherheit. Greenpeace, Pro Natura, WWF und BirdLife empfehlen ein Ja. Bei der Abstimmung gehe es um eine ökologische und in diesem Sinne sichere und nachhaltige Nahrungsmittelproduktion, betonen die Umweltverbände in einer Mitteilung. Die Landwirtschaft weise bei der Umwelt Defizite auf. Handlungsbedarf orten die Umweltverbände bei den Pflanzenschutzmitteln, bei der Biodiversität sowie bei der Fruchtbarkeit der Böden.

Die Umweltverbände fordern im Rahmen der AP 2022+ Gesetzesanpassungen:

1. Regeln für eine standortangepasste Landwirtschaft, um die massiven Nährstoffüberschüsse zu reduzieren und den Rückgang der Biodiversität zu stoppen.
2. Klare Bestimmungen zur Senkung der Belastung unserer Gewässer mit Pestiziden und Nährstoffen.
3. Griffige Massnahmen zum Schutz des Bodens, um die Überbauung und Erosion der Böden zu verhindern und so die Lebensmittelproduktion langfristig zu sichern.

Weitere Informationen unter oekologische-landwirtschaft.ch