Zu den höchsten Zuwächsen bei den Importwerten zählten auch tropische Früchte. Quelle: Pexels

Der Oktober 2019 – ein neuer Rekordmonat. Die EU verzeichnete im Oktober 2019 erneut einen Anstieg der monatlichen Export- und Importwerte von Agrar- und Ernährungs-erzeugnissen. Der Wert der Exporte stieg auf 14,7 Mrd. EUR (ein Anstieg von 12% gegenüber Oktober 2018), während die Importwerte auf EUR anstiegen 10,7 Milliarden (ein Plus von 3,6%). Diese Zuwächse trugen zu einem monatlichen Rekordüberschuss im Agrar- und Lebensmittelhandel von 4,0 Mrd. EUR bei. Dies ist eines der wichtigsten Ergebnisse des monatlichen Handelsberichts für Oktober 2019, der heute von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurde.

Die monatlichen Exportwerte verzeichneten den höchsten Anstieg in China (Anstieg um 655 Mio. €), der Türkei (Anstieg um 108 Mio. €) und der Russischen Föderation (Anstieg um 96 Mio. €). Andererseits waren Rückgänge bei den Ausfuhren der EU nach Hongkong (minus 45 Mio. EUR), Algerien (minus 43 Mio. EUR) und Jordanien (minus 35 Mio. EUR) zu verzeichnen.

Wertsteigerungen verzeichneten die EU-Agrar- und Lebensmittelimporte aus der Ukraine (plus 95 Mio. EUR), Kanada (plus 68 Mio. EUR) und Argentinien (plus 58 Mio. EUR). Der Wert der Einfuhren aus Brasilien (minus 60 Mio. €), den USA (minus 50 Mio. €) und Südafrika (minus 48 Mio. €) ging jedoch zurück.

Bei den Produktkategorien war ein Anstieg der Exportwerte von Schweinefleisch (plus 375 Mio. €), Weizen (plus 171 Mio. €), Innereien (plus 85 Mio. €) und Milchpulver (plus 375 Mio. €) zu verzeichnen 64 Mio. €). Rückgänge waren jedoch beim Exportwert einiger Produkte zu verzeichnen, darunter Rüben- und Rohrzucker (Rückgang um 43 Mio. EUR), nicht essbare Produkte (Rückgang um 30 Mio. EUR), Olivenöl (Rückgang um 19 Mio. EUR). und ätherische Öle (-13 Mio. €).

Zu den höchsten Zuwächsen bei den Importwerten zählten Ölsaaten (außer Sojabohnen) (plus 154 Mio. EUR), tropische Früchte (plus 108 Mio. EUR) und pflanzliche Öle (außer Palmöl und Olivenöl) (plus 93 Mio. EUR). Unterdessen gingen die Importwerte für eine Reihe von Produkten zurück, beispielsweise für Ölkuchen (Rückgang um 87 Mio. €), Weizen (Rückgang um 74 Mio. €) und Grobkorn (Rückgang um 55 Mio. €).