Quelle: BLE, Marktbeobachtung

Marktbericht

– OBST – GEMÜSE – SÜDFRÜCHTE –

mit Beiträgen von den Großmärkten Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, München und Berlin
KW 28 / 19 vom 17.07.2019 für den Zeitraum 08.07. – 12.07.2019

Aprikosen

Der Handel war reichlich versorgt. Die französischen Abladungen dominierten. Die türkischen Zufuhren lagen von der Bedeutung her etwas über den spanischen Zugängen. Daneben bot man noch italienische und ungarische Früchte an. Auf einigen Märkten waren, aber nur in einem spärlichen Umfang, inländische Erzeugnisse erhältlich. Punktuell tauchten österreichische und bulgarische Chargen auf. Die späten Sorten gewannen zunehmend an Relevanz. Das Interesse galt vornehmlich den hochwertigen und damit teuren französischen Offerten. Rote Varianten wurden oftmals bevorzugt. Generell berichtete man aber eher von einem unaufgeregten Geschäft. Die Notierungen neigten allein schon mengenbedingt zur Schwäche. Aufgrund eines zu langsamen Absatzes bildeten sich verschiedentlich drängende Überhänge, deren Kondition schnell nachließ. Entsprechende Preisreduzierungen sollten dann den Verkauf ankurbeln. Reguläre bulgarische Ware wurde schon ab 1,20 € je kg umgeschlagen. Einheimische Produkte kosteten örtlich am Freitag durchschnittlich 3,20 € je kg, türkische Sekerpare ca. 12,- € je 4-kg-Karton.

Bananen

Der Handel war fortlaufend von einer ruhigen Umsatzgeschwindigkeit geprägt. Zwar wurden stetig Einkäufe getätigt, doch die abgenommenen Mengen verringerten sich. Teilweise schränkte sich der Zugriff massiv ein. Im Vorfeld hatten die Vertreiber den Zufluss aus den Reifereien meistens aber hinlänglich vermindert, sodass das Maß des Angebotes dem der Nachfrage weitgehend entsprach. In der Folge verharrten die Bewertungen oftmals auf einem recht stabilen Niveau. Verschiedentlich sicherte ein etwas lebhafteres Interesse annähernd konstante, nur leicht zur Schwäche tendierende Notierungen. Örtlich belasteten gelbreife Drittmarken das Geschäft. Deren Räumung wollte man mittels Sonderkonditionen ab 14,- € je 18-kg-Karton forcieren. Dem entgegen wurde reguläre Ware aus Kamerun sogar schon ab 12,- € je 18 kg abgegeben. Lokal verteuerten sich die Zugänge aus Costa Rica, ungeachtet einer ausreichenden Bereitstellung.

Speisekartoffeln KW 28 / 2019

Die Märkte waren reichlich versorgt.Die inländischen Anlieferungen an Speisefrühkartoffeln wuchsen in dieser Woche aber etwas langsamer an. Das Sortenspektrum verbreiterte sich durch Afra und Alegria. Wegen der ausgeweiteten Mengen tendierten die Notierungen fortlaufend nach unten. Da sich der Verkaufsdruck im Rahmen hielt, fielen die Reduzierungen der Preise eher moderat aus, betrafen oftmals auch nur die unteren Spannengrenzen. Ausschlaggebend für das Maß der Modifikation waren zudem Kaliber und Provenienz. Verschiedentlich konnten die Händler ihre Forderungen sogar auf dem bisherigen Niveau fixieren; insbesondere bei überregionalen Zugängen. Örtlich hatte die Ferienzeit das Interesse jedoch derart entschleunigt, dass man dem gegenüber teilweise massive Verbilligungen gewähren musste. Der Zufluss der italienischen Chargen verringerte sich augenscheinlich. Ihre Bewertungen verharrten daher zum einen auf einem unveränderten Level, zum anderen sanken sie infolge der erstarkten deutschen Konkurrenz und mit dem Ziel einer schnellen Räumung ein wenig ab.

Hinweis: Aufgrund eines personellen Engpasses bei der BLE, fehlen weitere Marktkommentare!

Anhang 

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