Quelle: BLE

Marktbericht

– OBST – GEMÜSE – SÜDFRÜCHTE –

mit Beiträgen von den Großmärkten Frankfurt a.M., Hamburg, Köln, München und Berlin
KW 04 / 19 vom 30.01.2019 für den Zeitraum 21.01. – 25.01.2019

Äpfel

Fortwährend dominierte Deutschland mit Elstar, Jonagold und Boskoop. Italien steuerte vorrangig Granny Smith und Golden Delicious zum Sortiment bei. Frankreich beteiligte sich hauptsächlich mit Pink Lady und Jazz. Niederländische Boskoop und Elstar sowie belgische Braeburn ergänzten. Polnische Abladungen komplettierten in Berlin das Geschehen, generierten zu 0,60 € je kg dort aber nur wenig Beachtung. Die Verfügbarkeit schränkte sich zwar ein, allerdings hatte dies nur sehr selten Auswirkungen auf die Notierungen. Diese verharrten in den meisten Fällen auf dem bisherigen Niveau, da sich auch das Interesse verminderte. In Frankfurt vergünstigten sich derweil niederländische Honeycrunch ein wenig. Tiefe Temperaturen verlangsamten in Hamburg den Kundenzugriff merklich. In Köln litten manche Offerten vermehrt unter Mehligkeit. In München klang die Saison von einheimischen Rubinette allmählich aus.

Birnen
Ruhig verlief die Unterbringung der vorherrschenden Abate Fetel und Santa Maria aus Italien. Die meist ruhige Nachfrage konnte ohne größere Schwierigkeiten gedeckt werden.

Tafeltrauben
Importe aus Südafrika bestimmten die Szenerie: Allen voran gab es Prime Seedless und Flame Seedless, nachrangig Dan Ben Hannah und Black Gem. Aus Namibia standen erste Thompson Seedless bereit, die aber recht teuer waren.

Orangen
Im Segment der Blondorangen überwogen spanische Navelina. Insgesamt zeigte sich die Nachfrage durchaus freundlich, die niedrigen Temperaturen beschleunigten die Vermarktung.

Kleinfruchtige Zitrusfrüchte
Bei den Mandarinen dominierte noch immer Spanien mit Clemenvilla. Israelische Orri wurden inzwischen auf allen Märkten kontinuierlich umgeschlagen und sehr gerne gekauft, da sie bezüglich ihrer organoleptischen Eigenschaften keinerlei Wünsche offenließen.

Zitronen
Spanische Primofiori herrschten vor; türkische Enterdonato komplettierten. Angebot und Nachfrage hielten sich die Waage, sodass sich an den Preisen nur selten etwas veränderte.

Bananen
Fortwährend berichtete man von unaufgeregten, vielfach jedoch stetigen Geschäften. Teilweise bremste die nasskalte Witterung oder der Dauerfrost das Interesse. Die Bereitstellung korrelierte für gewöhnlich hinlänglich mit den Verkaufsmöglichkeiten.

Blumenkohl
Die Geschäfte verliefen uneinheitlich: meist kontinuierlich, ab und an aber auch eher stockend. Und auch die Notierungen entwickelten sich unterschiedlich: In Frankfurt verfestigten sie sich, in Hamburg und München bröckelten sie ab. In Berlin und Hamburg blieben die Bewertungen meist konstant.

Salat
Eissalat kam ausschließlich aus Spanien. Die Versorgung hatte sich nicht wesentlich verändert. Die Nachfrage wurde problemlos befriedigt. Die Notierungen verzeichneten mancherorts einen nach unten gerichteten Trend.

Gurken
Spanische Offerten überwogen augenscheinlich vor griechischen. Das winterliche Wetter wirkte sich auf den Absatz aus, der sich doch merklich verlangsamte. Die Händler senkten daraufhin punktuell ihre Aufrufe.

Tomaten
Spanische Abladungen dominierten vor italienischen, marokkanischen und niederländischen. Die kalte Witterung verschlechterte die Unterbringungsmöglichkeiten merklich; die Früchte fanden mitunter nur mit Schwierigkeiten Abnehmer.

Gemüsepaprika
Für gewöhnlich deckten vorherrschende spanische und ergänzende türkische Partien genügend den Bedarf. Die Abwicklung verlief in der Regel recht langsam. Die Bewertungen bröckelten daraufhin vielerorts ab.

Informationen von den Großmärkten

Frankfurt

Für Kleinstmengen an neuseeländischen Kirschen in 30 mm+ mussten ab Mittwoch ca. 48,- € je 2-kgKarton bezahlt werden. Einheimischer Rotkohl und Weißkohl verteuerten sich, niederländische Artikel bauten ihre Präsenz aus. Die Bewertungen von Möhren zogen an. Die Preise von italienischem Fenchel zogen auf bis maximal 12,- € je 5-kg-Steige an. Zum Saisonende gab es nur noch wenige Kakis. Bei Auberginen hoben die Händler ihre Aufrufe sukzessive an. Zucchini verbilligten sich derweil.

Hamburg

Erste spanische Erdbeeren kosteten 1,40 € je 250-g-Schale, stießen bei winterlicher Witterung aber nur auf wenig Resonanz. Für qualitativ exklusive Passionsfrüchte aus Laos mussten zwischen 19,- und 23,- € je 2,5- bis 3-kg-Packstück gezahlt werden. Süßkirschen aus Neuseeland, Sweetheart, kosteten in Kaliber 28 bis 32 mm zwischen 48,- und 60,- € je 2 kg. Infolge günstiger loser niederländischer Möhren vergünstigten sich am Montag die einheimischen Artikel.

Köln

Beerenobst wurde kaum beachtet. Auberginen und Zucchini blieben teuer. Zum Wochenende hin notierte inländischer Grünkohl fester. Ingwer generierte einen freundlichen Zuspruch.

München

Das Angebot an Erdbeeren aus Spanien, Griechenland, Ägypten und Marokko war zwar überschaubar, bei hochwinterlicher Witterung hielt sich aber das Interesse in engen Grenzen, sodass nur einwandfreie und ansprechende Qualitäten umgeschlagen werden konnten. Auch Melonen aus Mittel- und Südamerika litten unter dem Wetter und vergünstigten sich daraufhin. Reichlich angelieferte Mangos verbilligten sich. Das Angebot an Himbeeren aus europäischer Erzeugung ergänzten erste italienische Offerten. Italienische Radicchio wurde mit gleichbleibendem Mengenvolumen und stabilen Notierungen angeboten. Die Preise von spärlich verfügbaren italienischen Rucola sowie von Auberginen und Zucchini tendierten aufwärts. Auch die Bewertungen von Buschbohnen und Stangenbohnen zogen an. Spanien lieferte Dill, Koriander, Minze und Petersilie.

Berlin

Ansprechende Kiwis aus Italien hatten beinahe ein Monopol inne, jedoch ließ die äußerst bescheidene Nachfrage keine Verteuerungen zu. Erdbeeren kamen in überschaubarem Umfang aus Spanien und Ägypten. Die geforderten 1,20 bis 1,50 € je 250-g-Schale verhalfen diesen jedoch nicht zu großen Verkaufserfolgen, denn sowohl die Ausfärbung als auch der Geschmack hatten noch reichlich Potenzial nach oben. Auberginen kamen ausschließlich aus Spanien, waren weiterhin knapp und mit bis zu 20,- € je 5-kg-Karton recht hochpreisig. Weißer Spargel aus Peru überraschte mit seiner Haltbarkeit, seiner Frische und generierte zu 1,50 € je 500-g-Bund durchaus freundlichen Zuspruch. Zucchini aus Spanien und Italien waren begrenzt vorrätig und kosteten zwischen 2,50 und 3,- € je kg.

Quelle: BLE

Anhang (externer Link)

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