Foto: BFG - Junge Marktgärtner in der Firma Böttcher Gartenbau.

(ZVG/BFG/Junge Marktgärtner) Die Jungen Marktgärtner wollen ihr Netzwerk ausbauen. Künftig sollen beim Treffen der jungen Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter, Meister sowie Betriebsnachfolgerinnen und Nachfolger auch die Auszubildenden der Betriebe dabei sein.

Nahezu 50 junge Gemüsegärtner aus Deutschland, Österreich und Luxemburg trafen sich vom 28. bis zum 31. März 2019 zu Fachexkursionen im Raum Darmstadt und im weiteren Umland. Das Treffen der Jungen Marktgärtner ist bundesweit die einzige Plattform seiner Art für den Nachwuchs der Gemüsegärtner.

Auf der Agenda standen insbesondere der Netzwerkgedanke und die Fortbildung in Bezug auf den Anbau verschiedener Kulturen wie beispielsweise Spargel, Kräuter, aber auch Jungpflanzen- oder Pilzproduktion. Ganz neue Einblicke für viele Teilnehmer gaben der Anbau von Rhabarber, aber auch von braunen und weißen Champignons. Weiterhin führte das mehrtägige Programm auf den Großmarkt sowie in die Kleinmarkthalle von Frankfurt. Der kollegiale Austausch mit erfahrenen Erzeugern und die spezielle Technik in den Betrieben interessierte die Teilnehmer dabei besonders. Beim Austausch wurden die Sorgen der jungen Marktgärtner bei der Beschaffung von Arbeitskräften und die Zukunft von Plastikfolien, ob zur Ernteverfrühung bei Spargel oder Plastikverpackung, deutlich. Nächstes Jahr wird die Gruppe den Raum Nürnberg besichtigen.