Bild: Security (pb)

Eine Studie von Acorbanec spiegelt die aktuelle Realität und die der nächsten vier Wochen für die ecuadorianische Bananenindustrie wider.

Der Bananensektor ist einer der wenigen, die während der ersten vier Wochen der Coronavirus-Notfallerklärung funktionsfähig geblieben sind; „wir sind jedoch nicht von logistischen Problemen verschont geblieben, die hauptsächlich durch die Abwesenheit des Personals aus Angst vor Ansteckung verursacht wurden, vor allem bei den Transporteuren, Containerdepots und anderen Akteuren in der Kette“.

Ein neuer Bericht der Bananenmarketing- und Exportvereinigung (Acorbanec) weist darauf hin, dass auch Fahrzeuge und Fahrer an Kontrollpunkten angehalten oder festgehalten wurden, bis die Benutzung der Passierscheine und Logistikkorridore angeordnet wurde, damit Lastwagen mit Lebensmitteln, mit Bananencontainern und Lieferanten von Bananenproduktions- und Exportmaterialien problemlos passieren konnten.

Mit anderen Worten, die Früchte werden auf die internationalen Märkte gebracht, aber nicht wie in normalen Zeiten. Diario EXPRESO bestätigte mit den Produzenten, dass aufgrund der Schrumpfung der Abnehmerländer nicht alle Früchte verschifft werden. Heute wird das Obst im Spot-Modus (außerhalb des Vertrags) zwischen 2 und 2,5 Dollar pro Kiste verkauft, aber auf diese Weise hat das Obst auch 12 und sogar 15 Dollar in Zeiten mit geringem Angebot erreicht, wie es zu Beginn des Jahres der Fall war.

Trotz all dieser Probleme „sind in den letzten vier Wochen Bananen exportiert worden“. Aber letzte Woche haben mehrere Container-Werften, die die Container bestimmter Reedereien anliefern, diese nicht an die Exporteure geliefert und konnten deshalb die Früchte nicht exportieren“.

Acorbanec hält es für dringend erforderlich, dass die Regierung Maßnahmen ergreift, um sie mit Liquidität und Anreizen auszustatten, und zwar durch verschiedene Mechanismen, wie z.B. konditionierte und vereinfachte Steuererklärungen und sofortigen Zugang zu Betriebskapitalfinanzierungslinien durch öffentliche Einrichtungen wie die Nationale Finanzkorporation und die Ban Ecuador.

Bis dieser Notstand vorüber ist, wird es schließlich dringend und notwendig, die exportfähige Lieferung ab nächster Woche aufgrund der Kompliziertheit der Zielmärkte sofort zu regulieren und weitere Preisrückgänge zu vermeiden“, sagt Richard Salazar, Geschäftsführer der Zunft.

ÄUßERE SITUATION. Russland, Polen, England, Deutschland, Frankreich, Holland, Italien, Griechenland, Belgien, Spanien, Osteuropa (mit der Ukraine und Georgien) und der Nahe Osten haben u.a. den Bananenkauf reduziert oder gestoppt, hauptsächlich aufgrund von Problemen in der Logistik des Obstvertriebs aufgrund von Mobilitätseinschränkungen in diesen Ländern“.

Sogar mehrere Exporteure wurden in ihrer Liquidität beeinträchtigt, weil mehrere Importeure ihre Zahlungen verspätet geleistet haben und andere nicht in der Lage oder nicht willens waren, die Exporteure in Ecuador zu bezahlen. Aber es stimmt auch, dass es bestimmte Kunden gibt, die die Krise leider genutzt haben, um die Preise für das Obst zu senken, das von den Bananenexporteuren in Ecuador abgelehnt wurde“, sagt dessen Exekutivdirektor Richard Salazar.

Nach den Kaufmeldungen unserer Kunden im Ausland, „insbesondere bei Vertragsobst, wird geschätzt, dass es ab der folgenden Woche und für etwa 4 Wochen je nach Markt zu einem Rückgang der Käufe auf den Zielmärkten der Exporte um durchschnittlich etwa 30% kommen wird“.