Quelle: Citronex

(Polen) Citronex mit neuen Investitionen in Rumänien. Die Pläne sehen auch eine Expansion in den ungarischen, bulgarischen und deutschen Markt vor, wie portalspozywczy.pl berichtet.

Citronex hat beschlossen, weitere Investitionen in Rumänien zu tätigen, wo im Januar eine zweite Bananenreifeanlage eröffnet wird. Citronex verfügt über derzeit zwei Bananenreifeanlagen in den Städten, Zgorzelec und Pruszcz Gdański.

Im Januar dieses Jahres wurde ein weitere im rumänischem Timisoara gegründet, wodurch Citronex auch in diesem Land zum größten Bananenunternehmen wurde. Ein weiterer Bau beginnt im September. In der Landeshauptstadt Bukarest, hier auf einer Fläche von 4.000 qm, wird ein noch größere Bananenreifeanlage erbaut. Dank dessen wird die rumänische Tochterfirma Yellow Fresh ihre Möglichkeiten verdoppeln. Nach Abschluss der Investition plant das Unternehmen eine Expansion in den ungarischen Markt und nach Bulgarien.

„Unsere größte Reiferei in Zgorzelec (polnisches Görlitz) befindet sich an der Kreuzung von drei Grenzen. Wir haben 150 km nach Prag und weniger als 250 km nach Berlin. Wir sind nur 300 km von Timisoara nach Budapest. Dies ermöglicht es uns, eine hohe Fruchtqualität beizubehalten und die Logistikkosten zu senken. Um mit dem Umsatzwachstum Schritt zu halten, bauen wir weiterentwickelte Räume. In Polen haben wir bereits Platz für 5.000 Paletten mit Bananen und in Rumänien können wir weitere 2.500 Paletten unterbringen. Zu diesem Zeitpunkt sind wir bereits der größte Reifer in Europa“, sagt Marek Szulc, Direktor bei Citronex.

Im August erarbeitete Citronex eine Vereinbarung, die zu einer dauerhaften Verbindung von Kolumbien und Costa Rica zum Hafen von Danzig führte. So werden einige zuvor in Hamburg eingetroffene Bananen in Polen abgeladen.

Im vergangenen Jahr verkaufte Citronex wöchentlich rund 260 LKWs mit reifen Bananen, die in Supermärkte in acht europäischen Ländern gingen. Das Unternehmen sieht auch auf dem deutschen Markt großes Potenzial und plant bereits weitere Investitionen in der Grenzregion Zgorzelec. Zu den nächsten 50 Reifekammern kommen bald weitere 50 hinzu. Die Bauarbeiten beginnen Anfang nächsten Jahres.