Quelle: CHEP

Nachhaltig und von höchster Qualität: Investition in Automatisierung befriedigt gestiegene Nachfrage nach Paletten nach Modell der Kreislaufwirtschaft

Wien, April 2019 – CHEP Österreich baut sein Service Center am Wirtschaftsstandort Wien mit hochmodernster Technologie aus. Der Marktführer im Palettenpooling investierte im einstelligen Millionenbereich in die Automatisierung der Paletteninspektion und -reparatur, um die Leistungsfähigkeit seines Service Centers in Hof am Leithaberge zu erhöhen. Anfang 2019 war der Startschuss für den vollautomatisierten Betrieb. Durch den Einsatz von Robotik will CHEP zum einen konsistent höchste Standards bei Leistung und Compliance sicherstellen. Zum anderen war eine Prozessoptimierung notwendig, um der kontinuierlich wachsenden Nachfrage nach den nachhaltigen, blauen Ladungsträgern zu begegnen.

Mit Automatisierung das volle Potential ausschöpfen

Seit 2010 beliefert CHEP von Hof am Leithaberge aus den österreichischen Markt geregelt mit Paletten, allen voran die Region Wien, Graz und Salzburg. Mit der Paletten Logistik Winter GmbH als verlässlichen und erfahrenen Partner ist selbst in Konjunkturhochs die konstante Palettenverfügbarkeit garantiert: Millionen Paletten werden jährlich nach dem Prinzip „Share and Reuse“ nach jedem Lieferzyklus standardmäßig kontrolliert und falls nötig repariert, bevor sie erneut an den Einzelhandel und die Konsumgüterindustrie geliefert werden. Je nach Bedarf stellt CHEP Österreich seinen Kunden einen Plattform-Mix aus Euro-, Industrie-, Halb- und Viertelpaletten sowie Kunststoffpaletten und den rollbaren Display-Ladungsträger Dolly bereit.

Im vollautomatisierten Betrieb werden die CHEP Paletten routinemäßig auf Mängel, Beschädigungen oder Verunreinigungen inspiziert. Auf diese Weise lässt sich die konstant wachsende Nachfrage nach den blauen Ladungsträgern im zweistelligen Bereich bewältigen. Mitarbeitern des Service Centers bietet das neue Arbeitsumfeld einen höheren Komfort in Punkto Ergonomie, indem Robotereinheiten Arbeitsschritte wie die Reparatur defekter Paletten übernehmen.

Industrie 4.0: für die Zukunft gerüstet

Im Einzelnen umfasst die neu installierte automatisierte Anlage in Hof am Leithaberge folgende Technik:

  • Multifunktionale vollautomatische Inspektions- und Reparaturanlage zum automatischen Entstapeln, Transportieren, Wenden und Stapeln von Paletten
  • Ein neues Lasersystem (Automatic Digital Inspection, ADI), das einzelne Paletten auf Beschädigungen prüft und ggf. zur Reparatur schickt
  • Automatische Lackier- und Schablonenprozesse mittels Bürstenlackierkabinen und Inkjet-Systemen
  • Neue Rollennagler-Technologie, die sicherstellt, dass keine Nägel über das obere Brett der Paletten rausstehen
  • Ein Feuchtigkeitsmessgerät, das den Feuchtigkeitsgehalt der Paletten überwacht und das obere Deck sowie den Boden der Paletten sondiert. Überschreitet der Feuchtigkeitsgehalt einen bestimmten Wert, wird die Palette aus der Produktion aussortiert

„Mit der Automatisierung machen wir unser Service Center zukunftsfähig und stärken zugleich die Region. Seit mehreren Jahren vermerken wir ein steigendes Interesse an unserem breiten, im Poolingmodell angebotenen Palettenmix. Selbst in wirtschaftlichen Spitzenzeiten können wir jetzt eine konstante Palettenverfügbarkeit sicherstellen – und dies bei gleichbleibend hoher Qualität. Von dieser hohen Flexibilität profitieren am meisten unsere Kunden. Immer mehr Kunden realisieren wirtschaftliche Einsparpotenziale durch Pooling. Dieses ermöglicht es ihnen, sich anstatt des Palettenmanagements ganz auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren. Zugleich werden versteckte Kosten beseitigt“, erklärt Wim Hermans, Country Manager Austria von CHEP.

Im Zeichen von Industrie 4.0 automatisiert CHEP seine Service Center in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Den Auftakt bildete das Service Center Neu Wulmstorf bei Hamburg, das im September 2018 vollautomatisiert seinen Betrieb aufnahm