Bild: Arrigoni - PROTECTA SYSTEM®

KIRSCHZUCHT, MIT ARRIGONI EINE 100 % UMWELTFREUNDLICHE LÖSUNG GEGEN HEFTIGEN REGEN UND INSEKTENANFALL

Der Übergang auf PROTECTA® und PROTECTA SYSTEM® stellt die pestizidfreie Zukunft der gesunden “roten Frucht” dar.
Como, 25. März 2019. Kirschbäume gehören zu den anfälligsten und empfindlichsten Zuchten im Obstbau. Ähnlich wie andere Zuchten, wie z. B. Kiwi-, Pfirsich-, oder Pflaumenbäume, kann die Kirschproduktion negativ und schlimm während der Reifezeit der Früchte (ab der zweiten Maiwoche) vom großen immer häufiger fallenden Regen beeinflußt werden.

Arrigoni, international eine führende Wirklichkeit in der technischen Textilherstellung für die Landwirtschaft, bietet heute neue Produkte an, mit denen das Übliche verbessert wird. Unsere Produkte stellen sich nicht nur als Schutz gegen Wetterphänomene vor, sondern haben auch den Vorteil, dass sie schädliche Insekten wie die Drosophila Suzukii oder andere schlimme Arten abschirmen.

“Bis jetzt” – erklärt Giuseppe Netti, Agronom bei Arrigoni, “wurde das Regenproblem in Kirschfeldern in Angriff genommen, indem die Bäume mit Plastikfolien und/oder Netzen abgedeckt wurden. In vielen Fällen hat diese Lösung zu befriedigenden Ergebnisse geführt, andere Male jedoch hat sie nichts gebracht. Ein Produkt, das in der Tat völlig dicht ist, reduziert den Luftaustausch (die Luft zirkuliert nur noch horizontal), so dass in sonnigen Tagen die Feuchtigkeit dermaßen steigt, bis das Mikroklima des Obstfeldes sich ändert und alles naß wird. Das Ergebnis ist, dass die Ernte abnimmt oder verdirbt. Bei starkem Wind kann so eine Abdeckung im Anbau auch großen Schaden zukommen lassen. Die Forschung Arrigoni hat somit ein besonderes neues Spitzenprodukt entwickelt: PROTECTA®. Es handelt sich – fügt Netti hinzu – um eine neue Abdeckungsmöglichkeit, die viele Vorteile mit sich bringt: prozentmäßig nimmt die Wassermenge, die ansonsten durchdringt, ab; die Luftzirkulation entspricht den Bedürfnissen und ein gutes Mikroklima wird garantiert; lange technische Resistenz der Abdeckung (über 6 Jahre in Italien); Schutz gegen Hagel, Wind, Frost und Sonne.”

PROTECTA® von Arrigoni ist mit reißfestem Monofilament ARLENE HT® gemacht und enthält besondere Zusätze, die die Abdeckung länger in der Zeit halten lassen, aber auch den Regen zwingen, außen entlang abzulaufen. Die gewonnene netzartige Stoffstruktur ist besonders dicht (39 Fäden pro Quadratzentimeter), so dass der Tropfen sich allmählich auflöst und konsequent nimmt die Wasserdurchläßigkeit bis auf circa 90 % ab.

Netti erklärt: “Beim Testen von PROTECTA® wurde das Gewebe einer besonders hohen Regenkonzentration ausgesetzt: 60 mm/h, was im Verhältnis einem Wolkenbruch gleicht.”

Arrigoni hat auch PROTECTA SYSTEM® entwickelt, um die Kombination guter Regenschutz und das Ausschließen der lästigen Insektenarten von Obstfeldern, unter einem Hut zu bekommen. In diesem Produkt hat das Regenschutzgewebe seitlich zusätzlich BIORETE®- Schirme angebracht, die es den schädlichen Insekten verhindern, die Früchte zu erreichen, bzw. im Obstbau Schaden anzustellen. Dieses Insektenschutzsystem führt somit zu einer Reduzierung von Pestizideinsätzen und bietet die Möglichkeit an, Anfälle von Drosophila Suzukii und anderer lästigen Insekten abzuhalten.

Netti verspricht: “Unsere High Tech- Angebote lassen sich praktisch anbringen wie auch abmachen. Mit PROTECTA SYSTEM® in jeder Baumreihe gespannt, müssen zum Beispiel die BIORETE®- Schirme nur aufgerollt werden, während die Pflanzen immer abgedeckt und sicher gehalten sind.”

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.arrigoni.it/

Die Arrigonigruppe wirkt in der technischen Textilproduktionsbranche für die Landwirtschaft seit 1936. 1959 beginnt die Netzgewebeproduktion mit Polyethylen, Arrigoni ist somit heute Leader in der Entwicklung und Herstellung von Schirmen sowohl im Primärsektor wie auch in den anderen (Industrie, Bauwesen, Möbelindustrie usw.). Die Gruppe hat ihren Sitz in Uggiate Trevano (CO), nicht weit von Mailand, bzw. vom Flughafen Linate und Flughafen Malpensa entfernt. Außerdem wird in Schio (VI), Putignano (BA) und Târgu Mures (Rumänien) produziert, die insgesamt 110.000 Quadratmeter ausmachen, von diesen sind 39.000 abgedeckt. Direkt angestellt sind 160 Arbeiter, pro Jahr werden über 6000 Tonnen hergestellt.