AREFLH und Freshfel Europe mit Blick auf die neuen politischen Prioritäten der EU

AREFLH und Freshfel Europe untersuchen die wichtigsten Herausforderungen für den europäischen Frischobst- und Gemüsesektor bei der gemeinsamen Online-Jahresveranstaltung 2020

AREFLH und Freshfel Europe hielten am 29. September 2020 ihre gemeinsame Online-Jahresveranstaltung 2020 ab und untersuchten die wichtigsten Herausforderungen, die in dieser beispiellosen Zeit für den europäischen Frischobst- und Gemüsesektor vor uns liegen. Die gemeinsame Jahresveranstaltung 2020 konzentrierte sich auf das einschlägige Thema „Der Weg in die Zukunft – ein Sektor, der fit für zukünftige Herausforderungen ist“. Redner der Europäischen Kommission, des Europäischen Parlaments und spezialisierte Marktanalysten diskutierten die politischen Prioritäten der EU und die sich gegenwärtig verändernden Marktbedingungen, die den Sektor kurz- und langfristig beeinflussen.

Mit der Einführung des europäischen Green Deal, der eine neue nachhaltige Ära für Europa markiert, widmeten AREFLH und Freshfel Europe ihre gemeinsame Jahresveranstaltung 2020 den neuen politischen Prioritäten der EU. Diskutiert wurden die neue GAP, die politische Agenda der „Farm to Fork“-Strategie für den Agrar- und Lebensmittelsektor, sich verändernde Handelsentwicklungen sowie sich verändernde Markttrends als Folge der laufenden COVID-19-Pandemie. Janusz Wojciechowski, EU-Kommissar für Landwirtschaft, eröffnete die jährliche Veranstaltung, bei der 150 Mitglieder von AREFLH und Freshfel Europe über die neuen spezifischen Elemente für die Frischobst- und Gemüseproduktion in der neuen GAP sprachen. Während der Jahresveranstaltung traten auch die Mitglieder des Europäischen Parlaments Herbert Dorfmann und Paolo De Castro als Gastredner auf und sprachen über die neuen politischen Prioritäten der EU und ihre Auswirkungen auf den Sektor in Bezug auf die Frischobst- und Gemüseproduktion und die Akteure der Versorgungskette. Zum Abschluss der Jahresveranstaltung lieferte das IGD eine eingehende Marktanalyse über die Aussichten für die Markttrends bei Frischobst in einer Welt nach dem 19.

Die Präsidentin von AREFLH, Simona Caselli, erklärte:Der Obst- und Gemüsesektor wird auch in den kommenden Monaten von den gleichen Themen beeinflusst werden, wie sie in den letzten Monaten erlebt wurden, darunter Brexit, die Debatte über die Vorschläge der „Farm to Fork“-Strategie und die Auswirkungen von COVID-19. Die gemeinsame AREFLH Freshfel Europe-Jahresveranstaltung war daher eine gute Gelegenheit, diese Themen noch einmal Revue passieren zu lassen und den Sektor für die zukünftige Entwicklung in der kommenden Zeit zu informieren„.

Der Generaldelegierte von Freshfel Europe, Philippe Binard, bekräftigte:Obwohl die Gemeinsame Jahresveranstaltung 2020 unter noch nie dagewesenen Umständen stattfand, hat die Gemeinsame Jahresveranstaltung 2020 erfolgreich führende Interessenvertreter des europäischen Frischobst- und Gemüsesektors zusammengebracht, um aktuelle und bevorstehende Herausforderungen für die Branche zu untersuchen. In Anbetracht der andauernden globalen Pandemie und des Beginns neuer politischer Prioritäten der EU muss weiterhin sichergestellt werden, dass die fortgesetzten Bemühungen um politische Kohärenz nicht auf Kosten einer nachhaltigen Ernährung und der Einhaltung der WHO-Empfehlung zum Verzehr von mindestens 400 g Obst und Gemüse pro Kopf und Tag in ganz Europa gehen„.

Die Gemeinsame Jahresveranstaltung 2020 wurde online abgehalten, um die Teilnahme der Mitglieder von AREFLH und Freshfel Europe aus ganz Europa und international zu erleichtern, die aufgrund von COVID-19-Beschränkungen nicht zur jährlichen branchenweiten Tagung reisen konnten.

Quelle: AREFLH, Freshfel Europe