Apfelmarkt (DE): Besonders gefragt waren kleine rote Äpfel

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Deutschland, Baden-Württemberg – Wie dem aktuellen Newsletter der LEL Schwäbisch Gmünd, Agrarmärkte aktuell für Januar 2020 (Bereich Obst/Tafeläpfel) zu entnehmen war, hatte sich der Markt in der Nikolauswoche, Anfang Dezember 2019, wie gewohnt etwas belebt. Besonders gefragt waren kleine rote Äpfel, eine ordentliche Nachfrage herrschte aber über alle Sorten hinweg. Eine positive Resonanz konnte auch die neue Sorte Rockit® in den Aktionen des LEH’s generieren. Die durchschnittlichen Preise waren zu Jahresende mehr oder weniger fest bei rund 55 €/dt für Tafelware Klasse I, nur Elstar zeigte Tendenzen nach oben.

Vor den Weihnachtsfeiertagen hat sich die Nachfrage abermals belebt, so dass selbst Randqualitäten gut abgesetzt werden konnten. Prinzipiell verlief das Weihnachtsgeschäft aber ruhiger als noch in früheren Jahren, Grund dürften die zunehmenden Konkurrenzprodukte aus dem Zitrus- und Beerenbereich sein.

Mitte Januar fand, wie seit zehn Jahren üblich, der „Tag des deutschen Apfels“ statt, der etwas Schwung in den Markt brachte.

Momentan wird der Hauptumsatz von den Sorten Elstar, Gala Royale und Braeburn erwirtschaftet. Boskoop ist bereits am Auslaufen, dafür werden schon erste Jonagold vermarktet. Bei Kanzi® fehlt es an größeren Kalibern, kleinere Sortierungen sind weniger gefragt. Grundsätzlich verläuft die Vermarktung zufriedenstellend. Im Monat Dezember reduzierten sich die Lagerbestände am Bodensee um 13.574 t, was einer Absatzsteigerung von 2 % im Vergleich zum Dezember 2018 entspricht.

Am 21. Januar 2020 fand die erste Notierung statt, bei der vor allem Elstar Preisaufschläge verbuchen konnte. Aktuell liegen die durchschnittlichen Preise für Tafeläpfel Klasse I bei rund 59 €/dt.