Bild: Marco Costanzi (pb)

Das Assomela Marketing Committee untersuchte zu Beginn des Monats die italienischen Bestände sowie die Marktsituation. Die Lagerbestände gingen im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2019 um 15% zurück.

„Coronavirus“: Die italienischen Unternehmen arbeiten mit voller Kapazität, um die Versorgung sicherzustellen, und haben sofort alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz ihrer Mitarbeiter und zur Gewährleistung der Fortführung der Aktivitäten ergriffen.

Im Einklang mit den Geschehnissen seit Dezember verzeichnete auch der Monat Februar anhaltende Verkäufe von über 205.000 Tonnen, wodurch die Lagerbestände am 1. März auf 781.038 Tonnen anstiegen, was 15 % unter dem Durchschnitt der vorangegangenen Saisons lag (natürlich ohne den März 2018, der von der starken Produktknappheit im Jahr 2017 betroffen war).

Bei allen Sorten gibt es eine perfekte Abstimmung zwischen der Entlagerung und der Produktion.

Bei der Golden liegt der Bestand unter 400.000 Tonnen und 16% unter dem Durchschnitt der Vorjahre mit guten Verkäufen im Februar.

Gleiche Situation bei Red Delicious mit einem um 22% niedrigeren Lagerbestand als in der letzten Saison. Die Verkäufe von Gala im Februar waren mit über 36.000 Tonnen definitiv stark.

Die Verkäufe von Granny Smith entsprachen ebenfalls dem Dekumulationsplan, wobei die Lagerbestände am 1. März um mehr als 30% unter dem Durchschnitt des gleichen Zeitraums lagen.

Auch die Sorte Fuji hat sich gut entwickelt, wobei die Bestände deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Saisons lagen. Bei allen anderen Sorten, insbesondere den Clubsorten, wird der Abbau der Lagerbestände wie zu Beginn der Handelssaison fortgesetzt.

Die Entwicklung des Szenarios entspricht genau dem, was seit Beginn der Saison behauptet wird, und sobald die Marktbedingungen bewertet sind, bestehen gute Aussichten auf eine positive Entwicklung der Verkaufsdynamik und der Angebote.

Hinsichtlich der Situation, die sich aus dem „Coronavirus“ ergibt, arbeiten die italienischen Unternehmen bisher mit voller Kapazität, um die Versorgung zu gewährleisten, und haben sofort alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz ihres Personals und zur Gewährleistung der Fortführung der Aktivitäten ergriffen.

Der derzeitige Überbedarf durch die Lagerung von Äpfeln durch die Verbraucher wird auch bei mehrschichtiger Verarbeitung weitestgehend gedeckt. Die logistische Situation ist im Moment angespannt, aber trotz einiger Einschränkungen und Engpässe erreichen die Waren regelmäßig die nationalen Verteilungsplattformen.

Angesichts der raschen und unvorhersehbaren Entwicklung der Situation plant Assomela, demnächst ein weiteres Update zu geben.