Quelle: Pexel
(USDA/Stand Mai 2019) Für 2018/2019 wird eine Apfelproduktion von 561.000 Tonnen prognostiziert, drei Prozent weniger als 2017/2018. Diese Ernte soll jedoch noch ein Exportvolumen von 368.300 Tonnen erzeugen, nur 1.000 Tonnen weniger als die Summe für 2017/2018

Äpfel

Die Apfelerntefläche soll 2018/2019 um vier Prozent auf 9.835 Hektar (ha) steigen. Gute Wachstumsbedingungen bis in den Sommer hinein (Januar bis Februar 2019) hatten die Branchenberater mit einer großen Ernte gerechnet, jedoch waren die Fruchtgrößen bei der Ernte deutlich niedriger als im Vorjahr. Infolgedessen wird die gesamte Apfelproduktion für 2018/2019 auf 561.000 Tonnen geschätzt, drei Prozent unter 2017/2018 und vier Prozent nach unten korrigiert.

Die gesamte Apfelproduktion für 2017/2018 wurde erneut auf 575.500 Tonnen nach oben revidiert, zehn Prozent mehr als 2016/2017 und ein Prozent nach oben revidiert. Dies ist ein direktes Ergebnis der sehr guten Produktionssaison, die durch größere Fruchtgrößen gefördert wurde.

Beobachter prognostizieren für 2018/2019 einen Apfelexport von 368.300 Tonnen, was etwas mehr als 1.000 Tonnen weniger als 2017/2018 wäre, jedoch eine sechsprozentige Abwärtskorrektur. Der Rückgang ist hauptsächlich auf die verringerte Produktion zurückzuführen, die sich aus der geringeren durchschnittlichen Fruchtgröße ergibt. Die tatsächlichen Apfelexporte für 2017/2018 lagen bei 369.389 Tonnen, ein Plus von sieben Prozent gegenüber 2016/2017.

Die zusätzliche Apfelproduktion in 2017/2018 in Verbindung mit dem geringeren Exportanteil dürfte das Verarbeitungsvolumen deutlich erhöht haben. Es wird jetzt auf 132.775 Tonnen geschätzt, eine Revision von zehn Prozent.

Der Inlandsverbrauch von Äpfeln wird für 2018/19 und 2017/18 voraussichtlich nur um 500 Tonnen je Seite von 73.000 Tonnen schwanken, ohne dass ein Trend erkennbar ist.

Birnen

Die Birnenproduktion für 2018/19 wird auf 12.000 Tonnen prognostiziert, 12 Prozent weniger als 2017/2018. Daher sind auch die Birnenexporte für 2018/19 um 14 Prozent auf 4.150 Tonnen gesunken. Für 2017/2018 wird die Birnenproduktion auf 13.612 Tonnen geschätzt, was einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber 2016/2017 entspricht. Die Birnenexporte in 2017/2018 erreichten tatsächlich 4.812 Tonnen.

Der neuseeländische Obstanbausektor hat derzeit keine größeren Probleme mit dem Marktzugang, jedoch nehmen Hafenstaus, Kennzeichnungsprobleme, die zunehmende Komplexität der phytosanitären Anforderungen sowie politische Probleme zu.

Das CPTTP-Abkommen umfasst elf Länder: Neuseeland, Australien, Brunei Darussalam, Kanada, Chile, Japan, Malaysia, Mexiko, Peru, Singapur und Vietnam. Am 30. Dezember 2018 trat das CPTPP für die sieben Länder in Kraft, die es ratifiziert haben (d. H. Neuseeland, Australien, Kanada, Japan, Mexiko, Singapur und Vietnam). Die übrigen Länder müssen den Vertrag noch ratifizieren.

Für die neuseeländischen Apfelexporteure werden die schrittweisen Zollsenkungen in Japan als ein Schlüsselfaktor angesehen, der zu einem Umsatzanstieg führen dürfte. 2016/2017 wurden 3.624 Tonnen neuseeländische Äpfel nach Japan verschifft, gegenüber 1.440 Tonnen im Vorjahr. Für 2017/2018 wurden 3.379 MT ausgeliefert.

Im Rahmen von CPTPP werden die Zölle für neuseeländische Äpfel nach Japan 2019 um 5,6 Prozent auf 11,4 Prozent gesenkt.Die Zölle Mexikos dürften dieses Jahr von 11 auf Null % fallen und den Neuhandel ankurbeln.

Den kompletten Bericht finden Sie hier . (engl.)