Am 7. Juni 1897 wurde als Antwort auf die damalig schwierige wirtschaftliche Zeit der Schweizer Bauernverband gegründet.

Heute vor 120 Jahren versammelten sich in Bern Delegierte der damaligen unterschiedlichen landwirtschaftlichen Vereinigungen. Das Treffen – das eidgenössische Parlamentarier einberufen hatten – führte zur Gründung des Schweizer Bauernverbands. Ziel war es, die Landwirtschaft mit einer starken nationalen Organisation und einem einheitlichen Auftreten aus der Krise zu führen. Es war eine Zeit starker wirtschaftlicher Umwälzungen. Die Eisenbahn und Dampfschifffahrt führten zu internationaler Konkurrenz bei landwirtschaftlichen Rohstoffen. Die Ertragslage der einheimischen Bauernfamilien wurde in der Folge immer schlechter. Diese waren zudem oft stark verschuldet und schlecht ausgebildet. An der Versammlung wurde Johann Jenny aus Worblaufen (BE) zum ersten Präsidenten gewählt. Zum Bauernsekretär machte die Versammlung den Landwirtschaftslehrer Ernst Laur. Weil sich dessen Frau nicht von ihrer Heimat im Kanton Aargau trennen mochte, ist der Hauptsitz des Schweizer Bauernverbands bis heute in Brugg. 120 Jahre nach seiner Gründung steht für den Schweizer Bauernverband mit der Abstimmung zur Ernährungssicherheit am 24. September 2017 ein weiterer wichtiger Meilenstein seiner Geschichte an.

Quelle:

Schweizer Bauernverband
Laurstrasse 10
5201 Brugg
www.sbv-usp.ch